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Dreiunddreitzigstes Kapitel.
Die Reise ins Zuchthaus.
Der Stadtrichter, der auch im Kampfgetümmel einigeHiebe bekommen hatte, wüthete vor Zorn, und ließ, alsCriminalrichter, noch in derselben Nacht den Anstifter derFehde verhaften.
Kaum war es am folgenden Tage in der Stadt bekanntgeworden, daß der schlimme Vogel im festen Käfig saß,so meldete einer von Richards Dienern, der in Michelheimgeblieben war, dem Stadtsccretair ein neues noch unbe-kanntes Verbrechen des Gefangenen.
Er hatte seit geraumer Zeit, im Bunde mit RichardsKammerdiener, eine schändliche Betrügerei ausgeübt. DerSchurke schrieb nämlich, unter den Namen verschiedenerehrlicher, aber unbemittelter Einwohner des Orts, kläglicheBettelbriefe an den Ostindier; der Kammerdiener übergabsie seinem Herrn, erhielt von demselben für die vermeintenSupplikanten ansehnliche Geldsummen, und stellte diese,nach Abzug eines billigen Rabatts, dem Betrüger zu.
So kam auf Einmal die Quelle von Blaffmanns Klei-derpracht an den Tag. Der Ankläger bewies den Betrugdurch die Briefe selbst, die er unter mehreren, als unnützwcggeworfenen Papieren gefunden hatte.
»Welcher Bubenstreich!" rief der Stadtrichter, als ihm