IV. Joauptftuc?. (Phänomenologie.
555
Sn bet ©rfcheinung, bic nid>t§, al§ bie Sffelation in bet ^Bewegung(ihrer SSerdnberung nach) enthalt, ift rtidjtS ton bicfen S5efiim=mungen enthalten; trenn abet bas? ^Bewegliche, al§ ein folget»,nämlich feiner ^Bewegung nach, beftimmt gebaut werben foH, b. i.jurn SBehuf einet möglichen (Erfahrung, ift c§ notbig, bie SBebin*gungen anjitjeigcn, unter welchen bet ©egenftanb (bie SDtaterie) aufeine ober anbete 2lrt burch ba§ fPräbicat bet ^Bewegungen beftimmtwerben muffe. §ier ift nicht bie Siebe oon SSetwanbtung be§©chein§ in SBahrheit, fonbern bet ©rfcheinung in (Erfahrung; bennbeim ©cheine ift bet SSetfanb mit feinen, einen ©egenftanb bejlirn-tnenben Uvttjeilen jeher jeit im ©ptele, objwar er in ©cfahr if, ba§©ubjcctioe für objectio ju nehmen; in bet (Erlernung abet ift garfein Urtheil be§ SSerjtanbeS anjutreffcn; welches nicht bloS hier,fonbern in bet ganjen ^hif*>fo^f;ie anjumerfen nothig ift, weit manfonjt, wenn Don (Srfcheimtngen bie Siebe ift, unb man nimmt biefen3lu§brucf für einerlei bet SBebeutung nach mit bem be§ Scheint,jeberjeit übel ücrffanben wirb.
£el)rfaf} 1.
£>ie gerabftnigte 33<wcgmtg einer Materie tit Slnfefntngeines empirifcheu fXaumeö ift, $um llnter|'rf;tebc »oit berentgegengefefeten ^Bewegung beS SiaumS, ein MoS mogsficf)eS ^Präbicat, (E'benbaffelbe in gar feiner SKefationauf eine SQiatcrie auf er if)r b, ü als abfolute 33 esmegung gebaut, ift unmöglich,
33 e w c i §.
£)b ein Körper im relativen Staume bewegt, biefer aber ruhiggenannt werbe, ober umgefehrt, biefer in entgegengefehter Stichfunggleich gcfchwinbe bewegt, bagegen jener ruhig genannt werben folle,ift fein «Streit über bae>, wa§ bem ©egenfianbe, fonbern nur feinemSSerhattniffe jum ©ubject, mithin ber (Srfcheinung unb nicht ber (Er-fahrung jufommt. Senn feilt ftch ber 3ufchauer in bemfelben