481
II. Jpauptflücf. Synamif.
25 e w e i S.
SMc 9)taterie erfüllt einen Kaum nur bureß bewegenbe Kraft(2el;rf* 2) unb jwar eine foldEjc, bie bem ginbringen anberer, b. t.ber 2lnndl;erung wiberßeßt. Kun iß biefe eine jurücfßoßenbe Kraft,(ßrfldrung 2.) 2llfo erfüllt bie Statetie ißren Kaum nur burcl;jurücfßoßenbe Kräfte, unb jwar aller itjrer Steile, weil fonß ein2ß)cit il;reS KaumeS (wtber bie SSorauSfefjung) nid)t erfüllt, fombent nur eingefdjtoffen fein mürbe. Sie .Kraft aber eines 3Cu§=gebeßnten oermöge berßurücfßoßung aller feincrSßeileiß eine 2luSbeßnungSfraft (ejrpanßoe). 2llfo erfüllt bie Ma-terie ißren Kaum nur burcl) eine ißr eigene 2luSbel;nungSfraft;melcßeS baS ©rße mar. Ueber febe gegebene Kraft muß einegrößere gebadet merben fonnen, benn bie, über welcße feine größeremöglid) iß, mürbe eine folclpe fein, mobureß in einer cnblicßettSeit ein unenblicßer 3iaum jurücfgelegt merben mürbe, (welches mt*möglicl) iß.) SS muß ferner unter jeber gegebenen bemegenben.Kraft eine Heinere gebaeßt merben fonnen, (benn bie fleinße mürbebie fein, burcl) bereu unenbtieße ^>tnjutf>uung ju ftef) felbß einejebe gegebene Seit ßinburcl; feine enblicße ©efcßwinbt'gfeit erzeugtmerben fönnte, welcßeS aber ben Stängel aller bemegenben Straftbcbcutet.) 2llfo muß unter einem feben gegebenen ©rab einer bemegenbenKraft immer noeß ein fleinercr gegeben merben fonnen;welches baS3i eite iß. .SJtitfßn l;at bie 2luSbel;nungSfraft, momit jebe Staterieifyren Kaum erfüllt, ifjten ©rab, ber niemals ber größte ober fleinßeiß, fonbern über ben inS Unenblicfye fomolß größere, als Heinerefonnen gefunben merben.
3ufalj 1.
Sie ejepanfioe Kraft einer Staterie nennt man auch SlaßicUtat. Sa nun jene ber ©runb iß, worauf bie (Erfüllung bcS Kau^.Kant (. 5». VIII. 31