3"JG Allgemeine 9taturgcfd)td)tc unb Sfjeoric bcS dhttnmelS. j
»crfcfjaffcn »erbe, fo wie bie £infdlligfeit be§ SebenS ber SDZenfdEjenein richtiges §3erhdltnif) ju ihrer Stid)tSwürbigfeit l;at.
Sei) fann biefc ^Betrachtung nicht ücrlaffen, ohne einem Stueifel jjitoorjufommen, welker natürlicher SBeife auS ber S3ergtcid)ung |biefer Meinungen mit unferen vorigen ©dfeen entfpringen fonnte. ;SBir haben in ben Anfialten beS SBcltbaueS an ber Stenge ber 1Trabanten, welche bie Planeten ber entfernteren Greife erleuchten, iian ber ©djnelligfeit ber 7Cchfenbrehungen, unb bem gegen bie ©omnenwirfung iproportionirten (Stoffe if>re§ 3ufammenfahcS bie SBeiä-.l;eit®otteS erlannt, welche AUeS bem 8Sortl)eile ber vernünftigenbie fte bewohnen, fo juträglich angeorbnet hat. Aber wie wollte man janjeljt mit ber Sehrüerfaffung ber Abfichten einen mechanifchen 2el)rbe: j
griff jufammenreimen, fo baff, waS bie h&djfte SBeiSheit felbft ent: j
warf, ber rohen Staterie, unb baS Regiment ber 33orfef)ung ber ftd)felbft überlaffenen Statur jur Ausführung aufgetragen worben? S|i ibaS ©rftere nicht vielmehr ein ©ejtänbnip, bafj bie Anorbnung bc§ SBelt: ;
baueS nicht burd) bie allgemeinen ©efefje ber le|teren entwicfelt worben?
Stan wirb biefe Sweifel halb jerftreuen, wenn man auf baSje: >!
nige nur jurüdbenft, waS in gleicher Abficht in bem SSorigen an:geführt worben. Stuf? nicht bie Stechanif aller natürlichen S3ewe=gungen einen wefentlichen Ipang ju lauter folgen folgen haben, biemit bem g^roject ber hoctjffen Vernunft in bem ganjen Umfangeber IBerbtnbungen wohl jufammenftimmen? 2Bte fann fte abirrenbe33eftrebungen unb eine ungebunbene Serftreuung in ihrem beginnenhaben, ba alle ihre ©genfehaften, aus welchen ftch biefe folgenentwicfeln, felbft ihre SSejtimmung auS ber ewigen Sbee beS göttlbchen S3erftanbe§ l;abert, in welchem ftd) AUeS nothwenbig auf ein*anber beziehen unb jufammenfehiefen muß? Sßenn man ftd) recht ;befinnt, wie fann man bie Art ju urtheilen rechtfertigen, baff manbte Statur als ein wiberwdrligeS ©ubject anfieht, welches nur burct) (eine Art v>on 3roang, ber ihrem freien ^Betragen ©chranfen fefet, '
in bem ©leife ber £)rbnuttg unb ber gemeinfchaftlid)en Harmonie j
fann erhalten werben, woferne man nicht etwa bafür hdlt, bafj fte jein ftd) felbft genugfameS fPrincipium fei, beffen ©genfehaften feine