174 ©cbanfen t>on ber wahren ©cffdfiung bet lebenbtgert Kräfte.
julaffen, wenn ba§ £auptwerf erff genugfam gefiebert unb burci)Erfahrungen bewahret iff.
liefern jufolge werbe idt> nur bie allgemeinffen unb beobaetj-tungöwürbigffen ©efclje, bie mit unferer «Krdftenfchdfeung oerfnüpfetfinb, unb ohne bie ihre Statur nidjt wohl fann begriffen werben,mit möglichffer ©eutlichfeit ju eröffnen bemühet fein.
§. 132.
©6 gilt nicht bei allen (Scfchwinbigteitcn überhaupt feie Scbenbigtucrbung bet
«Kraft.
^olgenbe 2tnmer!ung leget ein ganj unbefannteS bpttamiffheS©efeh bar, unb iff in bet «Krdftenffhdhung üon nidfjt gemeiner @r=heblichfeit.
2Bir haben geternet: baff ein «Körper, ber im Sfuheffanbewirfet, nur einen tobten £)rucf auöübc, ber oon bem ©efchlechteber lebenbigen Grafte ganj unterfefffeben iff unb auch nur bie ffhledffe©efchwinbigfeit jum SÖJaaffe l;at; womit auch fowoht ber ganjeAnhang ber ßarteffaner, al§ geibnife’8 ©chüler übereinffimmen.Ein Körper aber, beffen (^efchwinbigfeit unenblidf) Kein iff, bewegtfiel; eigentlich gar nicht, unb hat alfo eine im 3Jul;effanbe beffeftenbe«Kraft; alfo hat ffe ba§ 9}?aaff ber ©efchwinbigfeit fchleclffhin,
SBenn wir alfo bie jum ®efdhled;te ber lebenbigen «Kräfte ge--hörigen ^Bewegungen beffimmen wollen, fo muffen wir ffe nicht überalle ^Bewegungen au§bel;nen, beren ©efchwinbigfeit fo groff oberKein fein fann, als? man will, b. i. ol;ne baff il;re ©efchwinbigfeitbähet beffimmt iff. Senn alöbenn würbe bei allen in6 Unenblidffefleineren ©raben ber ©efdhwinbigfeit baffelbe ©efeff wahr fein, unbbie «Körper würben auch hei unenblicf) Keiner ©efchwinbigfeit einelebenbige «Kraft haben fönnen, welche^ furj oorher falfch befunbenworben.
®te ©efchwinbigfeit muß hiebei bcftimuit fein.
©emnach gilt ba§ ©efefc ber Sluabratfchafsung nicht über alle^Bewegungen, ohne ^Betrachtung ihrer ©efchwinbigfeit, fonbern biefe