34 ©cbrtiifcn oon bet tval;tcn ©d;ü(5ung bet tebenbigen Ätüftc.
phbftfch iß, bat>er wenbe id? ntid) ju bem folgenbett .Kapitel, meUd>e§ burch bic 2 fnwcnbung bet SWathematif »ielXeicIjt mehr Ulnfprüdjeouf bie Ueberjeugung voivb machen fönnen. Unfcre üötctaphhßf iß,wie öiele anbere SBißenfchaften, in bev S£l;at nur an bet Schwelleeinet recht grünblichen ©rfenntniß; ©ott weiß, wenn man fte fei:bige wirb überfdjrciten fel;en. ©3 iß nicht fchwer, ihre ©d^waeßein SManchem ;u fet;en, wa§ fte unternimmt. 9 Jfan finbet fetjr oftba§ Vorurteil at§ bie größte ©tärfc ihrer Veweife. SJiid;t 6 iflmel)r l)icran ©cßulb, als bie fyerrfdjcnbe Neigung berer, bie bicmenfchliche ©rfenntniß 51 t erweitern fud;en. ©ie wollten gerne einegroße SBeltWeisheit haben, allein e§ wäre ju wünfdwn, baß e§auch eine gtünblicfje fein mochte. @3 iß einem fPßilofopben faß bieeinzige Vergeltung für feine Vcmüßung, wenn er nad) einer mül)=famen Unterfuchung ftd) enblid) in bem Vefttje einer red)t grünbli:cfyen SBiffcnfdhaft beruhigen fann. 2)aßer iß c3 fel;r Diel, oon ihmju »erlangen, baß er nur feiten feinem eigenen SScifall traue, baßer in feinen eigenen ©ntbeefungen bie Unuollfommenhcitcn nicht »er:fchweige, bie er ju oerbeffern nicht im ©tanbe iß, unb baß er nie«mal3 fo eitel fei, bem Vergnügen, ba3 bie ©inbilbung oon einergrünblichen SBiffenfchaft macht, ben wahren Sßufccn ber ©rfenntniphintan ju fefjcn. £)er Verßanb iß junt SSeifaUe fehr geneigt, unbc3 iß freilich fel;r fd;wer, ihn lange jurücf ju halten; allein manfüllte ftd) boch cnblich biefen 3 wang anthun, um einer gegrünbeten©rfenntniß 2llle3 aufjuopfern, wa3 eine weitläuftige 9teijenbe§ anfidf hat.