17. Äant unb ©dlettwetn.
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auS befannt maden, welker oon ben Streitern S^vc ©driften,wenigjtenS bie Sfe auptp uncte, wirflid oerfteht, voic ©iefolde oerjtanben wiffen wollen. S£(;un ©ic eS nicht, foführen ©ie in Sf)rer fritifden fPhilofophie einen neuen $£hurm juSabel auf, an welchem ber unenbltche SBeltridter nicht nur bieSprache, fonbern aud ben Seift Shrer SJtitarbeiter jitm SBehe bermenfdhlichen ©efellfdaft — welch’ eine SSerantwortung für ©ieü —noch gänjlid oerwirren unb bet wahren 2BeiSl;eit unfähig machenwirb, wie eS leiber! ber Anfang bereits jeigt.
drittens fann man eben barauS, baff eS Shnen bishernidht möglich war, burch Shre fritifde ©driften Shre Anhängerunb fOtitarbeiter in ber 2 lrt, wie bie gemeinfchaftliche tlbficht berfritifeben fPhtlofophie erreicht werben füllte, einhellig ju maden,nach 3 h rem eigenen, im Anfänge ber SSorrebe jur jweiten2tuSgabe ber Äritif ber reinen S3crnunft geäußerten Urtheile,immer überjeugt fein: baß 3hr fritifdeS ©tubium bei SBeitemnoch nidht ben ftdjeten ©ang einer SBiffenfdaft eingefdjlagen, fon=bern ein blofeS £erumtappcn fei.
Siefe brei Urfachen wären fdhon hinlänglidh gewefen, mir aHeSS3ertrauen auf Sh« fritifche Arbeiten 511 benehmen, unb mir 2lb=neigung ju machen, in Shrer ©efellfchaft, mein .Kant! ben2Beg ber SBahrheit ju fuchen unb ju butchwanbern.
Mein ich glaube
SSiertenS im ©tanbe ju fein, Shr ganjeS philofophifdheS©pftem, fo weit eS Sh* eigenes ift, beibeS ben tßeoretifden unbpraftifden ^heilen nad/ wollig umjuftürjen, weil bie erjten ©rünbebeffelbigen unhaltbar ftnb, aud nad meinem inneren ©efüljl oonShnen felbft niemals fo bictatorifd würben behauptet worben fein,wenn ©ie fid nid* hätten burd Sbre allenthalben fo beutlid fidoffenbarere aUjueitle 2lbfidten bei Shren philofophifden Arbeiten,unb burd bie barauS entjianbene unmäßige SSorliebe für Shreeigenen Segriffe, unb bie auS biefer SSorliebe entfprungene SSer*nadläffigung ber nöthigen 2lufmerffamfeit auf bie SBirfungen beSmenfdlid cn ©eifteS täufden laffen.