3. 3tin[d)en Äcmt unb Sambert.
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weit über bie ©renjen unfereS wirtlichen SenfenS b^auS.
3eidjen fT — 1 fteüt ein nicht gebenfbareS Unbing oor, unb bodbbann eS, Sefjrfa^e ju ftnben, fef>r gut gebraust werben. 2BaSman gewöhnlich als groben beS reinen SSerftanbeS anftebt, wirbmeißenS nur als groben ber ftjtnbolifc^en ©rfenntniß anjufebenfein. SiefeS fagte id) §. 122. Phaenomenol. bei Ttnlaß ber Sragc§. 119 unb habe nichts bawiber, baß ©ie §. 10 bie 2lnmertunggan$ allgemein machen.
Sebocb ich werbe bi« abbredjen unb baS ©efagte 3b« mbeliebigen ©ebraudbe übcrlaffen. Set) bitte inbeffen, bie in biefemSchreiben unterßricbenen ©afce genau ju prüfen, unb wenn ©iebaju Seit nehmen wollen, mir Sb« Urtbeil ju melben. ffiiSberhabe icb ber Seit unb bem Slaume noch nie alle -Realität abfpre=d)en, noch fte ju blofen S3ilbern unb ©cbein mad;cn tonnen. 3>cbbenfe, baß jebe SSeränberungen aueb blofer ©dbein fein müßten.SiefeS wäre einem meiner 4?auptgrunbfäfce (§. 54. Phaenom.)juwiber. ©inb alfo SSeränberungen real, fo eigne id) auch berSeit eine Realität ju. SSeranberungen folgen aufeinanber, fangenan, fahren fort, böten auf ic., lauter tion ber Seit bergenommene2luSbrücte. können ©ie, mein 4?err, mich hierin eines Tlnberenbelehren, fo glaube icb nicht fiel ju oertieren. Seit unb Stauntwerben reeller ©cbein fein, wobei etwas jum ©runbe liegt, baSft'cb fo genau unb beffanbig nach bem ©djein ridbtet, als genauunb beffanbig bie geometrifeben SBabrbeiten immer fein mögen;Sie Sprache beS ©djein§ wirb alfo eben fo genau ftatt ber un*befannten wahren ©pracbe bienen. 5d) nuiß aber bod) fagen, baßein fo fcblecbtbin nie trügenber ©cbein wol;l mehr, als nur ©ebeinfein bür fte.
9f. ©. Scb oermutbe, baß wohl auch Raubes unb ©pener=fd;e Seitungen nach Königsberg tommen werben. Sch werbe bem»nach b<« nt« noch furj berühren, baß ich in 9lr. 116 öom27. ©ept. a. c. bem fPublico ju fagen oeranlaßt worben bin, wieficb bereits Semanb gefunben, ber bie in meinen Sufa^en juben logaritbntifdben unb trigonometrifeben Tabellen