3. Brcifcben Äanf itnb Sambert.
477
paffen will. 501an ftnbet ähnliche £inberniffe, wenn man als eine©attung anfteht, wa§ nur eine 2lrt iji, unb bieZCrten confunbirt.Sie JBejtimmung unb Sltöglichfeit ber 35ebingungen, welche beijenen fragen oorau6gefeht werben, forbern auch eine befonbere/ Sorgfalt.
Sich fjabe aber allgemeinere Zlnmerfungen ju machen Ulnlaftgehabt. Sie erfte betrifft bie grage: ob ober wiefern bieÄenntnifj ber Sorm jur Äenntnifj ber Sltaterie unfesres> SBiffenS führe? Sie grage wirb ou§ metjrerem ©runbeerheblich. Senn 1. ift unfere ©rfenntnifi üon bergorm, fowie ftein ber ßogif oorfömmt, fo unbe(iritten unb richtig, al§ immerbie ©eometrie. 2. Sfl auch nur baSjenige in ber SKetaphbfif/ wa§bie gorm betrifft, unangefochten geblieben, batjingegen, wo manbie SJtaterie jurn ©runbe legen wollte, gleich ©treitigfeiten unbfbppothefen entjfanben. 3. Sji e3 in ber S£f)at noch nidjt fo au§sgemacht gewefen, wa§ man bei ber Materie eigentlich jum ©runbelegen foHte. 2Bolf nahm Sitominatbefinitionen gleichfant gratis an,unb fdjob ober oerjtecfte, ohne eS $u bemerfen, alle ©chwierigfeisten in biefelben. 4. 2Benn auch bie §ortn fchlechthin feine 5D?a=terie bejlimmt, fo bejiimmt fte hoch bie 2lnorbnung berfelben, unbinfofern foll au§ ber SSfjeorie bie gornt fenntlich gemad;t werbenföunen, wa§ jum Anfänge bient ober nicht. 5. @ben fo fannauch baburch bejiimmt werben, wa$ jufammengeljört ober oer»ttjeilt werben mujj u. f. w.
33ei bem Ueberbenfen biefcr Umjiänbe unb 83erf)ältniffe bergorm unb SOZatcrie bin ich auf folgenbe @ä|e gefallen, bie ichfchlechthin nur anführen will.
1. Sie ftorm gibt Principia, bie SRaterie aber Axiomata unbPostulata.
2. Sie Sortn forbert, bajj man bei einfachen Gegriffen ansfange, weil biefe für ftch, unb jwar weil fte einfach ftnb, feineninneren 2Biberfpruch fm&w fönnen ober für ftch baoon frei unbfür ftch gebenfbar finb.
3. Axiomata unb Postulata fommen eigentlich nur bei eins