?tbf)unHung.
©ie fpdbagogif ober ©rjiebungSlebre tfl entweber p iE) t) fi f d>ober praftifcb- Sie jp^fifefce ©rjiebung ifi diejenige, bie berfDfenfd) mit ben Spieren gemein ^at, ober bie S3erpflegung. Sie^raftifdje ober moralifebe ift diejenige, bureb bie ber SJienfd)fotl gebilbet werben, .bamit er wie ein freibanbelnbeS Sffiefen lebenfonne. (fPraftifcb nennt man OTeS baSjenige, wa§ S3ejie()ungauf greibeit b^-) @ie ift ©r&iebung jur fPerfdnlicbfeit, grjie=bung eines freibanbetnben SßefenS, baS ftd) felbfi erhalten unbin ber ©efeUfcbaft ein ©lieb auSmacben, für ftcb fetbfi aber eineninneren 2Sertb haben fann.
©ie beftebt bemnacb 1) aus ber fcbolaftifcb * meebani»feben Jßilbung, in 2lnfel;ung ber ©cfcbicfliebfeit; ifi alfo bibaf =tifcb (Informator), 2) auS ber p.ragmatif eben, in 2tnfef)ungber Klugheit (£ofmeifter), 3) aus ber moratifeben, in 2tmfebung bet ©ittlicbfeit.
Ser fcbolaftifcben SJitbung ober ber. Unterweifung bebarfber ÜJfenfcb, um $ur (Streichung aller feiner Swecfe gefdiieft ju wer=ben. ©ie gibt ibm-einen 9Bertf> in Infebung feiner felbfi' alS-Smbioibuum. Surcb bie SMlbung Jur Klugheit aber wirb, er.jumSßürger gebilbet,-ba befommfr er einen 6ffcntlicf>en S5Scrtt>. Salernt er fowobl bie bürgerliche; ©efeUfdjaft ju feiner 2lbftcbt lenfen,als ftcb auch in 'bie bürgerliche ©efeUfcbaft fdjicfen. Surd) biemoralifebe SSilbung enblicb befommt er einen SÜBertb, in %rufebung beS ganjen menfcblicben ©efcbfecbtS.