[©inlettung.]
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<golc$e 8SorfdE)riftm jcigcn, wie fehr bie Regierung ftd? fyiemit be=faffe, unb bet einem begleichen Zwange fann wohl unmöglicht tn?a§ ®uteä geheimen.
«Kan bilbet ftd> ^war insgemein ein, baß ©rperimente beiber ©rjiebung nicht nötbig mären, unb baß man febon auS ber«ßernunft urteilen fönne, ob etwas gut ober nicht gut fein werbe.gj?an irrt hi^in aber [ehr, unb bie Erfahrung lehrt, baß fid) oftbei unferen SSerfudjen ganj entgegengffe^te SGBirfungen jeigen t>onbenen, bie man erwartete. 5Dtan fieht alfo, baß, ba eS auf ©r*perimente anfommt, fern SDtenfcbenalter einen völligen ©rjiebungS»plan barftellen fann. Sie einjige ©rperimentalfcbule, bie hi« 9«rotßermaßen ben Anfang machte, bie S3ahn ju brechen, war baSSeffauifche Snßitut. 9Kan muß ihm biefen 9?ubm laffen, ohn=geartet ber öielen gehler, bie man ihm jum SSorwurfe machenformte; gehler, bie fid) bei allen «Schlüffen, bie man auS SSerfu=eben macht, oorftnben, baß nämlich noch immer neue S3erfnd)ebaju gehören. @S war in gewiffer 2Betfe bie eirtjtge «Schule, beiber bie ßehrer-bie greiheit hatten, nach eigenen SKethoben unbplanen ju arbeiten, unb wo fie unter fid) fowohl, als auch mitallen ©eiehrten in ©eutfdßanb in-SSerbinbung ßanben.
©ie ©rjiehung fdßießt SSerforgung unb S5ilbung in fid).©iefe iß 1) negatio, bie ©ifciplin, bie bloS gehler abhält; 2)pofitit), bie Unterweifung unb Einführung, unb gehört infofernejur ©ultur. Einführung iß bie ßeitung in ber EluSübung beS=jenigen, wa§ man gelehrt b fl t- ©aber entßeßt ber Unterfßjiebjwifdjen Informator, ber bloS ein ßebrer, unb ^»ofmeißer,bet ein gührer iß. Sener erjief)t bloS für bie «Schule, biefer fürbaS ßeben.
©ie erße ©poche bei bem Söglinge iß bie, ba er Unterwürsftgfeit unb einen paffioen ©ehorfam beweifen muß; bie anbere, baman ihm febon einen ©ebrauch t>on ber Ueberlegung unb feinergreiheit, bod) unter ©efe^en, machen läßt. Sn ber erßen iß einmed)anifd)er, in ber anberen ein moralifcher 3wang.