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10 (1839) Immanuel Kant's Schriften zur Anthropologie und Pädagogik : nebst einer Sammlung von Briefen und öffentlichen Erklärungen und einem chronologischen Verzeichnisse sämmtlicher Schriften Kant's
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368 tlnfhropologie. II. SEfjeif. tlnthropol. dfiamEteiifitf.

fön, wa§ er felbft bebarf. £)al)er bie befiänbigeAbweichung nonfeiner 33e|iimmung, mit immer wieberholten ©inlenf ungen ju ber=felben. SBit wollen bie ©chwierigfeiten ber Auflöfung biefeS^Probleme* imb bie ,£>inberniffe berfelben anführen.

A.

©ie erfie pt;v?ftfdEjc SSefiimmung bcffetben befteht in bem An=triebe be3 ÜJtenfcben jur ©rhaltung feiner ©attung, al§ Sbiergat:tung. Aber hier wollen nun fdEjott bie Staturepochen feiner @n U»nicfelung mit beit bürgerlichen nicht jufammentreffen. Stach betcrfter en ift er im Staturjuftanbe wenigftenä in feinem lötengebenSjahre burch ben ®efd)Icd)t$mftmct angetrieben unbauch nermogenb, feine Art ju erjeugen unb ju erhalten. Machber jweiten fann er (im 25urd)fd)nitte) nor bem 20ffen fchrcer:lieh »nagen. £)enn »nenn ber Jüngling gleich fnüf; genug baäSScrmögen hat, feine unb feineä SBeibesS Steigung als> äßeltbürger jubefriebigen, fo hat er hoch lange noch nicht ba§ Vermögen, als Staatebürger fein SQSeib unb Äinb ju erhalten. @r muß ein ©ewerbe erler--nen, ftch in JDunbfchaft bringen, um ein ^auämefen mit einemSBeibe anjufangen; »norüber aber in ber gefchliffeneren SSolföflaffeauch wohl ba§ 25fie Sahr oerfließen fann, ehe er ju feiner 33e*ftimmung reif mirb. SBomit füllt er nun biefen 3»nifcbenraumeiner abgenothigten unb unnatürlidjen ©nthaltfamfeit au§? ÄaumanbcrS, als mit gafiern.

B.

2)er SSrieb jur SBiffenfchaft, al§ einer bie SJtenfchheit t>ersebelnben Sultur, hat im ©anjen ber ©attung feine Proportionjur gebenSbauer. 35er ©clehrte, »nenn er bi§ bahin in ber ßutturoorgebruttgen ift, um baS gelb berfelben fetbjt ju erweitern, »oitbburd) ben Äob abgerufen unb feine ©teile nimmt ber A33ß=Schüler ein, ber furj nor feinem gebenäenbe, nachbem er eben foeinen ©djritt weiter getl)an hat, wieberum feinen piafc einem Amberen überläßt, 2Beld;e SJtaffc non Äennlniffeu, welche 6rfm»