III. 33 ud). 83 om SSegehrmiggoennogen. §. 86 . 30 Ö
(unb, wenn e§ fein fann, auch abwechfelnber) ©efc Ufrfjaft; v>onbe( ( 5 {;cfterftelb fagt: baß fte nid;t unter ber 3al>i ber ©rajienunb audf) nicht über bie ber SRufen fein muffe.*)
2 Benn id; eine S£ifchgefeHfd)aft au§ lautet Scannern üon ®e=fdjmacf CAftt;etif(b Bereinigt) ncltjme **), fo wie fte nietjt bloS gemein--fc&aftlich eine Staliljeit, fonbern einanber felbjt 511 genießen bie Hi-1 fidjt l;aben, (ba bann ihre 3at)t nid)t üiel über bie 3<>bl ber ®ra--jien betragen fann;) fo muß biefe fleine SEifchgefcHfchaft nid>t fo*mol)l bie leibliche SBefriebigung, — bie ein 3eber auch für ft cf) allein(jaben fann, — fonbern ba 3 gefclligc XSergnügen, woju jene nurtag 8Sef)ifet 51t fein fcheinen muß, jur ‘•ttbficht haben; wo bannjebe 3al;l eben hinreichenb iß, um bie Unterrebung nicht ftoefen,
| ober aud; in abgefonberten fleinen ©efdlfchaften mit bem nachften-Seifiger ftch tl)eilen ju laffen, befürchtet werben barf. Sa$ L l efstereift gar fein SonöcrfalionSgefchmacf, ber immer (Sulfur bei ftch führenmuß, wo immer einer mit ‘tfllen, (nicht bloS mit feinem 9 tad)=bar) fpricht; ba h' n 3 e g en bie fogenannten feftlichen SEracfamente(®elag unb Abfütterung) ganj gefbhmacfloS ftnb. ©3 oerßel;t ftchhiebei üon felbft, baß in allen SEifchgefellfchaften, felbjt benen aueiner SEBirtljStafel, ba§, waS bafelbß üon einem inbiskreten SÜfchge--ließen jutn SHachtheil eincö Abwefcnben öffentlich gefprodjen wirb,bennod) nid;t juttt ©ebraud; außer biefer ©efellfchaft gehöre unbnachgeplaubert werben bütfe. Senn ein jebeS (Spmpofium hat, auch
*) 3c(jn an einem Sifchc; - weil bet SSirtf), bet bie ®äffe bebient, ffrfjnicht niitjAhtt.
**) litt eiltet faßlichen SSafel, an welcher bie Anwefcnheit bet Same bieJvciheit bet Herren 0011 fclbft aufs ©eftttete einfehrdntt, ift eine bisweilen(ich ereigttenbe piößiichc Stille ein fchlimmet, lange SBeife brofjenbet Bufall,f bei bem Meinet fiel) getraut, etwas SZcueS, jut gortfeßung bed ©efprächfiEcljicflkheS hiaeiitjufpielen; weil et ed nicht aud bet Suft greifen, fonbern edaus ber ÜZctiigfeit bcS Saged, bie aber intereffant fein muß, hernehmen fall.(Sine einjige perfott, »otnehmiieh wenn eS bie SBirthiti bed Kaufes ift, fannbiefe StocEung oft allein »erbäten utjb bie Gonocrfation im beffänbigen ©angeerhalten; baß fte nämlich, wie in einem Goucert, mit allgemeiner uttb lauterSröhlichteit befcfjlicßt unb eben babutch beflo gebcihlichet i|l; gleich bem ®aft=mahle beS plato, »01t bem bet ©aß fagte: „Seine SOiah(;eiten gefallen nicht' «Kciir, wenn man fte genießt, fonbern and), fo oft man an fte benft."