300 Anthropologie. I- Shell- Antßropol. Sibaftif.
abergläubifcß unb ben Abergläubigen fctjtvact), b, i. geneigt, oon Um.ßänben, bie Feine üftatururfadß en (etn?a§ ju fürdjtcn ober juhoffen)fein Föntten, bennoß) intercßante SDSirFungeit git erwarten. Säger,gifcßer, aud) ©pteler (oorneßmliß) in gotterien) finb abergläubifcß unbber 8Bal)n, bcr ju bet £äufß)ung: ba§ Subjectioe für objectio, bieStimmung be§ inneren Stnne§ für OrFenntniß ber Sache felbß junehmen, oerleitet, macht zugleich ben £ang jum Aberglauben begreiflich.
SSon bem hofften ph> 9 fifd)en Out.
§. 85.
Ser größte Sinnengenuß, ber gar Feine 33eimifß)ung 0011OFel bet fiß) führt, iß, im gefunben Sußanbe, Sfuße nach bcrArbeit. — Ser Jpang jur Sruhe ohne oorhergeßenbe Arbeit injenem 3uß<mbe iß ga ul heit. — Socß iß eine etroaS langeSteigerung, toieberum an feine ©efchäfte ju gehen, unb baäfüßc far niente gut .Rräftenfammlung barum noch niß)t gaulljcit;«teil man (auch im Spiel) angenehm unb boch jugleiß) tiüfelichbcfchäftigt fein Faun, unb auch ber SBecßfel ber Arbeiten, ihrerfpeciftfehen ffiefcßaffenheit nach, gugleicß fo vielfältige Orßolung iß;bahingegen an eine feßwere unoollenbet gelaufene Arbeit toiebet jugehen, giemlißte Ontfcßloffenheit erforberf.
Untern ben brei fiaßern: gautßeit, geigßett unb galfcb'-heit, fcheint baS erßere baö oeräcßtlkhße ju fein. Allein in biefer33eurtßeilung Fann man bem Slenfchen oft feljr unrecht tßun. Sennbie 9latur hat auch ben Abfcßeu oor anßaltenber Arbeit manchem <5ub--iect weiSliß) in feinen für ißn fotoohl, al§ Anbere ßeilfamen Sn*ßinct gelegt; weit biefe§ etroa Feinen langen ober oft roieberßoltenÄräffenauftoanb oßne Orfdßöpfung vertrug, fonbern gewiffer Raufenbcr Srßolung beburfte. Semetrius hätte baßer nießt oßne ®runhimmer auch biefer Unßolbin (ber gaulßeit) einen Altar beßimmenformen; inbem, wenn nißß gaulßeit nodß bajwifßjen träte, bieraßlofe 33o§ßeit weit mehr UebelS, al§ jeßt noß? iß, in ber ©eitoerüben mürbef); rvtnn nicht geigßeit fiß) bcr Sienfßien erbarmte,
t) 1. ?fuSg.: „ocn'ibt"