Ul. S3ud). ä5om SSegehrungSoermogcn. §. 83. 303
fencit SSerfall feines fßermägenS, ftd) auch fein SSebenfen machte,jn friechen.) 9Reine Meinung war biefe: baf, ba ber Sqoü)-.mu th baS 2Cnfinnen an einen 'tfnbeven ift, fid; felbfr, in S$er=gleidjung mit jenem, ju oerachten, ein fold;er ©ebanfe aber«Riemanb in ben ©inn fommen fann, als nur bem, welcher fiel)j felbff ju SRieberträdjtigfeit bereit füt;tt, ber 4?od>mutb an fid;
< fdjon oon ber 3iieberträd;tigfeit folcher üftenfehen ein nie trugenbeSmbebcutcnbeS jfennjeid;en abgebe.
li.
$ c v r f cf) f u cf) t.
Sicfe Sctbenfd;aft ift an fich ungerecht unb il;re tfeuferungbringt 2üleS wiber fich auf. ©ie fangt aber oon ber gurdjt an,reu Xnberen bef>evvfd;t ju werben unb ift barauf bebacht, fich beiSeiten in ben SSortheil ber ©ewalt über fie ju fefcen; welches bod)ein miflid;eS unb ungerechtes SRittcl baju ijf, anbere 3Renfd>enju feinen 2£bftcf)ten ju gebrauchen; weil eS tfeilS ben SBiberfianb( aufruft, unb unflug, tl)eilS ber greibjeit unter ®efe|en, worauf3ebermann 2lnfpruch machen fann, juwiber unb ungerecht i|L— SBaS bie mittelbare SeherrfchungSfunfr betrifft, j. SS. biebeS weiblichen ©efchlecfjteS burch hiebe, bie eS bem männlichengegen fid; einflöpt, biefeS ju feinen 2tbfichten ju brauchen, fo iftfie unter jenem Sitel nicht mit begriffen; weit fie feine ®ewatt beifich führt, fonbern ben Unterthänigen burch feine eigenen SReiguns| gm ju beherrfchen unb ju feffeln weif. — üfticht als ob ber weib*
! liehe Sfeil unferer ©attung oon ber ÜReigung, über ben männ»
liefen ju l;errfchcn, frei wäre, (wooon gerabe baS ©egentheil wahrift,) fonbern weil c§ fich nicht beffelben SRittelS ju biefer 2lbfid;t,J als baS männliche bebient; nämlich nid;t be§ IßorjugeS ber ©tärfe,(als welche hier unter bem SBorte t)ercfd;en gemeint ift,) fombern ber 3ieije, welche eine Steigung beS anberen 5£hei(e§, be=l)crrfd)t ju werben, in fid) enthält.
C.
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(Selb ift bie hoofung, unb wen fpiutuS begünffigt, oor