250 2fnthtopologie. I. Sfjeif. 2lnthtopol. 2>ibaftif.
Werten SEBedjfel ber ©mpftnbungen fortgeführt. Ob nun gletdf) ba$SSerlaffen beS einen BeitpunctS unb baS ©intreten in ben artberenein unb berfelbe 2lct (beS SEBechfelS) iff, fo iji boch in unferem ©e ;banfen unb bem ©ewufitfcin biefeS SBedhfelS eine Beitfolge; bem33erhdltnijj ber Urfacf;e unb SBirfung gemaf. — ©S fragt ficf) nun:ob baS Skwufjtfein beS SSerlaffenS beS gegenwärtigen 3ufian=beS, ober ob ber fProfpect beS ©intretend in einen fünftigen inunS bie ©mpftnbung beS SSergnügenS erwecfe? 3m erften gältei(ibaS SSergnügen nichts ilnbereS, als Aufhebung eines Schmerjtjunb etwas SiegatioeS; im jweiten würbe eS SSorempfinbung einet2fnnel;mlid)feit, alfo SSermehrung beS BuftanbeS ber Sufi, mitfjinetwas fPofitioeS fein. ©S täfit ftch aber aud) fd>on &um SSorauSerraten, bajj baS erftere allein Statt ftnben werbe; benn bie Seitfchleppt unS oom gegenwärtigen jum fünftigen (nicht umgefebrt),unb bafj wir juerfi genötigt werben, auS bem gegenwärtigen (ier:auSjugefjen, unhe|timmt in welken anberen wir treten werben,nur fo, bafj er bodt) ein anberer iji, baS fann allein bie Utfadje H
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beS angenehmen ©efuljlS fern. I I
Vergnügen ifi baS ®efüf)l ber SBeforberung; Schmers baS einet ’ ’^inbernif beS ßebenS. geben aber (beS S£f)ier§) ifi, wie auch fdjonbie Tlerjte angemerft h«fan, ein continuirlidjeS Spiel beS tfntago:niSmuS üon beiben.
211 fo muf oor jebem SSergnügen ber Schmers not--bergeben; ber Schmers iji immer baS ©rße. Senn waS würbe :auS einer continuirlidjen Sßeforberung ber SebenSfraft, bie über einen !gewtffen ®rab ftch bod) nicht fteigern laßt, 2lnbereS folgen, als einfchneller 3wb t)or greube?
2£ucl; fann fein SSergnügen unmittelbar auf baS an; ,bere folgen; fonbern jwifchen einem unb bem anberen mufj fid)ber Sd?mers einfinben. ©S ft'nb fleine Hemmungen ber gebend |fraft, mit baswifchen gemengten SSeforberungcn berfelben, weltbcben Buftanb ber ®efunbheit auSmachen, ben wir irriger SBeife für jein continuirlich gefühltes SBohlbeftnben halfen; ba er boch nur au&ruefweife, (mit immer baswifchen eintretenbem Schmers) einanber