196 Anthropologie. I. St)d(. Anthropol. Sibaftif.
crflcrc beutet gleichfant einen berborgenen ©inn für baS an, ^noch nicht gegenwärtig ijf; baS jweite ein burch Sieflerion übet b«§©cfefji ber golge ber ^Begebenheiten nach einanber (baS ber Saufo:litat) erzeugtes 33ewuj)tfein beS künftigen.
50tan fiel;t leicht, bafj alle Ahnbung ein £irngcfpenjt [ei; beimwie fann man empfinben, waS noch nicht i(t? ©inb eS aberUvtfjeite auS bunflen ^Begriffen eines fotdE>en Saufatberhälfnip,fo [inb cS nicht SSorempfinbungen, fonbern man fann bie SBegrijfe,bie baju [üt)ren, entwiefetn unb, wie eS mit bem gebauten Urteiljugehe, erftdren. — Ahnbungen [inb mehrentheilS bon ber «ngji<liehen Art; bie SSangigfcif, welche ihre phPf'if 1 che Ur[ad)en lat,geht borl;er, unbejtimmt waS ber ©egenftanb ber gurcht fei. abereS gibt auch [rohe unb fül;ne Ahnbungen bon ©chwarmem, treibebie nahe (Enthüllung eines ©eheimniffeS, für baS ber SRcnfch bodifeine ©mpfänglicl;feit ber ©inne hat, wittern, unb bie SBorempjüi:bung beffen, waS [ie, als ©popfen, in mpfttfeher tttnfchauung «•=warten, [o eben entfchleiert ju [el;cn glauben. — £)er SSergfchoffenjweiteS ©eficht, mit welchem etliche unter ihnen einen am iÄa(l=bäum Aufgefnüpften ju [el;en glauben, bon beffen S£obe [ie, wennfie wirklich in ben entfernten §a[en eingelaufen [inb, bie 9tad)rid)terhalten ju haben borgeben, gehört auch in biefe .Klaffe bet Se-Säuberungen.
C.
S3on ber SBahtfagergabe.
(Facultas (livinalrix.)
§• '34.
83orherfagen, wahrfagen unb weiffagen [inb barin unter|cf)it :ben: baff baS erjtere im SSorhcrfeheit nadh ©rfahrungSgefefsen
bleibt nur baS tcjstcre. — Ahnten bcbcutet fo oief, aiS gebeuten. GSahntet mir, Reifet: eS fcfjtocbt etmai» meinet ©rimtetung tuntet w;ctmaO abuben, bebrütet Scmanbeö 5£bat ihm im S3öfen gebeuten (b. i.fte bcjlrafcn). ©6 ift immer berfetbe Begriff, aber anbetS geioanbf.