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10 (1839) Immanuel Kant's Schriften zur Anthropologie und Pädagogik : nebst einer Sammlung von Briefen und öffentlichen Erklärungen und einem chronologischen Verzeichnisse sämmtlicher Schriften Kant's
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23on ben tterfdjiebenen

färbe beigerer ßanbjiriche biefeS SBelttheilS betätigt. Senn ba§ gj^,braune fchcint (al§ eine SBtrfung ber Suftfaure) ebenfobem falten .Klima,tüte ba§ Slieenbraun (als eine SBirfung beS 8augenhaft=galligten bet©dfte) bcm beiden .tpimmelSffriche angetneffen gu feit», ohne einmal ba5Naturell ber Htnetifaner in llnfchlag gu bringen, voelcbeS eine f>alberlofcberte ßebenSfraft oerrdtf;*), bie am Statürlichflcn für bie SBit:fung einer falten SBettgegenb angefeljen werben fann.

Sie größefte feudf)te £>ihe beS warmen Klima muß hingegenan einem SSolfe, baS barin alt genug geworben, um feinem ©obenüöHig anguarten, SBirf ungen geigen, bie ben vorigen gar feßt ent;gegengefefct ftnb. wirb gerabe baS SEBEberfpiel ber ÄalmftdfifdfietiSBilbung crgeugt werben. Ser 3Bucf)§ ber fchwammichten SteilebeS Körpers muffte in einem bei^n unb feuchten .Klima gunehmen;baher eine biefe ©tülpnafe unb Sfßurßlippen. Sie ^>aut mußte gt;ölt fein, nicht bloS um bie gu ftarfe lluSbünftung gu mäßigen, fon=bern bie fcbäblicbe (Sinfaugung ber fauligten geueßtigfeiten ber 8uftgu oerhüten. Ser Ueberfluß ber Sifentheitcßen, bie fonft in jebentSJlenfcßenbtute angetroffen werben unb hier burch bie 2£uSbunfiung 'ber pßoSpßorifcßen ©duren, (wornacb alle Sieger flinfen,) in berneßförmigen ©ubflang gefallt worben, oerurfacht bie bureß baS £>bet;ßduteßen bureßfeßetnenbe Scßwdrge, unb ber ftarfe (Sifengef;alt imS3lute fcheint auch rt6tl>ig gu fein, um bet (Srfcßlaffung aller Sßeileoorgubeugen. SaS Set ber §aut, welches ben gum £aare§tt>ucf)$erforberlichcn SlaßrungSfcßleim fdßwächf, oerflaftet faum bie Srjeu;gung einer ben Kopf bebeefenben 2BoIle. UebrigenS ift feuchte SBärmibem ftarfen SBucßS ber Spiere überhäufst beforberlicß, unb furg,entfpringt ber Sieger, ber feinem .Klima woßl angemeffen, rtdmlith

*) Um nur ein ffieifpiet anjufüßren, fo bebfent man fuß in Surinam |tber rotßen ©ftaoen (TCmcrifancr; nur allein ju ßäuSließen JCrbcifen, weit fic ijur gfelbarbeit ju feßwaeß ftnb, atg rooju man Kcgct braueßt. ®ieicßn»l)I tffeßtt eg ßier nießt an Smanggmitteln, aber gebrießt ben ©Ingebornen bicfeSÄBctttßeitg überßaupt an SScrmögcn unb Saucrßaftigfcit.f)

+) ®icf« ltnmerfung feßtt in ber 1. «Bearbeitung. ;