Stifter SUjfdfmftf.
‘i5oii bem üuterfd)tebc bc6 (£rl)rtbeneit unb ©rf;bitcit inbeut 0e\jeinwh<ütmjje beiher @cfchlerf)ter,
© erjenige, fo jucvft baS grattenjimmer unter bem Stauten beSf d; 6 n e n © e f ch 1 e ch t e 3 begriffen I;at, fattn öieUcid)t etwas©d;mcichcthafte§ haben fagen wollen; aber er f;at e§ beffer getroffen,al» er e§ wol;l felbft geglaubt haben mag. Senn ohne in ßrwä;gung ju sieben, bafj ihre ©eftalt überhaupt feiner, ihre 3üge jarterunb fanfter, il;re SDiiene im tlu§brude ber greunbliddeit, be§ (©cber=jeS unb ber Seutfeligfeit bebeutenber unb einnehinenber ifi, a(§ beibem männlichen ©efchlechtc; ohne aud; baöjenige ju oergeffen, wae>man für bie geheime ßauberfraft abreclinen muß, woburch fte unfereßeibenfetjaft juni üortheilhaften Uriheil für fte geneigt machen; foliegen öornebmlic!; in bem ©emütbScharafter biefeS ®efct)Ied)teS ei;genthümlid;e Buge, bie c§ oon bem unfereit beutlich unterfcheiben,.unb bie barauf hauptfachlich h’nauälaufen, fte burd; ba§ Süerfmatbe§ © d; 6 n e n fenntlid; 51 t machen. 2 lnbererfeitS fönnten wirauf bie Benennung beg e b l e n © e f d; l e d; t e § tlnfprucb ma;d;en, wenn e§ nid)t aud; oon einer eblett ®emüth§art erforbertwürbe, Ehrennamen abjulehnen unb fte lieber ju ertl;eilett, al§ juempfangen. ^)ieburd) wirb nun nicht üerfianben, bafj ba§ grauen;jimnter ebter @igenfd;aften ermangelte, ober baS männliche @efd)lcd;tber Schönheiten gänjlicb entbehren müßte, oielmet;r erwartet man,baß ein jebeö ©efchlecht beibe uereinbare, bocl; fo, baß oon einemSrauenjimmer alle anberen SSorjüge fidh nur bajtt vereinigen fol=len, um ben' (Sljarafter be§ © d; 6 n e n ju erhöhen, welcher bercigcntlid;e S3ejiehung§punct ifi, unb bagegen unter ben männlichen