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SSeobaditungnt über ba$ ©cfut)t
©S ift einmal gcbraud;lid;, nur baSjeuige n ü Xt d> ju nennen,maS unferer gröberen ©mpfmbung ein ©trüge Iciftcn bann, wa§ im§Ucberfluf? im ©ffen unb SSrinfcn, tfufwanb in jUcibiing ltnb im£nu§gerat()c, ungleichen S3crfd^n>cnbung in ©aftcreien bcrfdjafftnbann, ob id; glcid; nicht fet;c, warum nicht OTeS, waS nur immermeinem lebhafteren. ©efühle erwünfdjt ift, ebenfomobl ben nitfjlidjenSingen follte beigejal;lt werben. Allein, OTcS gleichwohl auf biefenguß genommen, fo ijt berjenige, welchen ber ©igennuß beherrfefß,ein enfd;, mit welchem man über ben feineren ©efd?macf niemalsvernünfteln muß. (Sin #ul;n ift freilid; in fold;cm S3etrad;t beffcv,
«IS ein fPapagei, ein Äochtopf nützlicher, als ein ^orjellangefchirr,alle wiegen .Köpfe in ber SBelt gelten nicht ben SCBertl; eines S3attem,unb bie ^Bemühung, bie SBeitc ber gijrflerne ju entbeefen, Faun folange auSgefefet bleiben, bis man übereingefommen fein wirb, wie tber fPflug auf baS SBortheilhafteftc fonne geführt werben. Mein |welche 5£l)orheit ift cS, ftd; in einen folgen ©treit einjitlaffen, woeS unmöglich ift, ftd) einanber auf einftimmige ©mpfmbungeit ju iführen, weil baS ©efühl gar nicht einjtintmig ift. @lcid;»vol;l wirbhoch ein SOtenfch üon ber gröbften unb gemcinpen ©mpfmbung wafnnehmen fönnen, baff bie 8teije unb 2tnnehmlid;feitcn bc§ SebenS,welche bie enlbehrlidjften ju fein feheinen, unfere meijte (Sorgfalt aufftch ä'ehen, unb baß wir wenig Swiebfebern ju fo vielfältigen ffiesmül;ungen übrig haben würben, wenn wir jenes auSfchtießen wollten,^ungleichen ift wohl Sliemanb fo grob, baß er nicht empftnbe, baßeine fittlicbc ^anblung, wenigffenS an einem Ufnberen, um befio |
mehr rühre, je weiter fte oom ©igennuhe ift unb je mehr jene eblcrcn ;
Antriebe in il)r heroorfiechcn. |
jum SSevbicnfte ungerechnet wirb. SÖaß Semanb lit gletßlj ober Jtucljcn eiltegute SSaljljeit tfjun tarnt, ungleichen, baß er unöcrgfeichlich wohl fclßäff, b<>S jwirb man ihm wohl als ein Seichen eine« guten Magens, aber nicht als eiltSSetbienß auslegen. dagegen, wer einen Sljcil feiner S)?ahl$cit bem lfmhören einer Mußt ctufopfert, ober bei einer Sclutberung ftch in eine angenehme3erftreuung oertfefen tarnt, ober einige roigige (Sachen, wenn eS auch nur poc*ti-fche Äleinfgteiten wären, gern ließ, hat hoch faß in SebcrmannS Kugelt beitKnßattb eines feineren Menfcfjen, «on bem man eine »ortheithaftere unb fürihn rühmlichere Meinung hat*