II. Wbtfoit. — Anhang. 3l(fgcmetnc 2Cnm. jut Teleologie. 3C»
ju fcbliefsen; wo algbann attd) ju einer :p()\)fifcf)en Teoleologie feineSJcronlöffung fein würbe; unb bcnnoch mürbe bie Vernunft, bieburcl; 9 taturbegrijfe hier feine Anleitung befommt, im gretycitSbc--griffe unb in ben fiel) barauf grünbcnbeti fittlid;en Sbccn einenprnftifcb l)inreid)enben ©runb finben, ben 33egtiff be§ Urmefeng bic=fen angemeffen b. i. tilg einer ©ottf;eit, unb bie iftatur (felbft tinfereigeneg ©afein) nt» einen jener unb ihren ©efeijen gemäßen ©nb=jivccf ju pojlulircn, unb jmat in 9iücffid)t auf bag unnad;Inf5tid)e©cbot ber praftifd;en 33ernitnft. — S5aff nun aber in ber mirflidjenSSclt für bie vernünftigen SBefen in ihr reichlicher <Slcff jur phh ;fifeften Teleologie ift, (mcldjcg eben nicht nothmenbig märe,) bientbem moralifdjcn Argument ju ermünfd;ter ffieftätigung, fomeit Na-tur etwag ben Söcrnunftibeen (ben moralifchen) 2 lnalogcg aufjuffelilen vermag. ®enn ber S3egriff einer oberftcii Urfache, bie löcrftanbhat, (mclcheä aber für eine Theologie lange nicht fjtnvcidfjcnb i|t,)befommt baburd; bie, für bie reflectirenbe Urtheilgfvaft ()tnrcid;cnbcSiealitfit 5 aber er ijt nid;t erforberlid;, um ben moralifchen 33ewei8barauf ju gvünben; noch bient biefer, um jenen, ber für ftch alleingar nicht auf SKoralität hinweifet, burch fortgcfefiten ©djlufj nacheinem einzigen ^rincip ju einem S3ewet’fe ju ergaben. 3 wci foungleichartige fprincipien, als Statur unb Freiheit, fönnen nur jweiverfchicbcne 5ßeivci§arten abgeben, ba benn ber S3erfud), benfelbenau§ ber etjlcren ju führen, für bag, wag bemiefen werben folf, umjutänglid) befunben wirb.
9Benn ber phvftfd? = telcologifche SSeweiSgvunb ju bent gefud;ten33cweife jureidjte, fo wäre eg für bie fpeculative SScrnunft fehr beifriebigenb; benn er würbe Hoffnung geben, eine Thcofoph'c h^onjubringen; (fo würbe man nänilid) bie theoretifchc ©rfenntnifj bergöttlidjcn Statur unb feiner ©riftenj, welche jur ©rflarung ber SBeltibefd)affenl)eit unb zugleich ber S5efftmmung ber fittlid)cn ©efche jmreichte, nennen müffen.) ©ben fo wenn fPfydjologie jureid)te, umbaburch jur ©rfenntnifi ber Unfterblidjfcit ber ©eete ju gelangen,fo würbe fie eine fPneumatologie, welche bet fpeculativen 83evnunfteben fo millfommen wäre, möglich machen, ffieibe aber, fo lieb eg•Sunt f. SB. All. 24