282 Ärittf b. Urt&eißEraft. II. Sfol. Är. b. teleologifdjen Urtljcitsfr.
fonbcre, «IS ein folcbeS, in Anfebung bc§ Allgemeinen etwas 3uf*l-ligeS enthalt, gleichwohl aber bie Vernunft in ber Verbindung bc=fonberer ©efe^e ber Vatur boeb auch ©inbeit, mitbin ©eftfjlicbfciterforbert, (welche ©efefelicljJeit beS Sufälligen 3me<fmd§igfeit beißt,)unb bie Ableitung ber befonberen ©efefce auS ben allgemeinen, in An--febung beffen, waS jene 3ufäIIigeS in ftcb enthalten, a priori burct) SBc--Kimmung beS VegriffS »om £)bjecte unmöglid) ift; fo wirb ber Säe-,griff ber 3roecfmäfjigfeit ber Statur in ihren fProbucten ein für biemenfeblicbe UrtbeilSfraft in Anfebung ber 9tatur notbwenbiger, abernicht bie Vefiimmung ber Öbjecte fclbfi angebenber begriff fein, atfoein fubjectioeS fPrincip ber Vernunft für bie UrtbeilSfraft, welches«IS regulati» (nicht conflituti») für unfere menfeblicbe UrtbeilS--fraft eben fo notbwenbig gilt, «IS ob.eS ein objectioeS ^rincifp wäre.
§• 77.
S3on bce OcigentfittmUcbfcit be6 nn’nfcljtkljcn SScrftanbcfi, tvofcutcl) un6 betBegriff cittc$ StfatuvjioccEeS mögticlj wirb.
SEBir haben in ber Annterfung ©igentbümlidbfeiten unfcreS (fdbflbe§ oberen) ©rfenntnifwermogenS, welche wir leicbtltcb als objectiöcfPräbicatc auf bie ©acben felbji überjutragen »erlcitet werben, ange=führt; aber fte betreffen Sbeen, benen angemeffen fein ©egetiffanbin ber Erfahrung gegeben werben fann, unb bie alSbann nur ju re--gulatioen fPrincipien in Verfolgung ber letzteren bienen fonnten. SOiitbem SSegriffe eines DtaturjwecfS »erhält eS ftcb jn>ar eben fo, wasbie Urfacbe ber SDtöglicbfeit eines folgen fPräbicatS betrifft, bie nurin ber Sbee liegen fann; aber bie il;r gemäße golge (baS fProbuctfelbfi) ift boeb in ber Statur gegeben, unb ber Vegriff einer ßauf«--lität ber letzteren, als eines nad) Swecfen banbelnben SBefenS, fd;eintbie Sbee eines StaturjwecfS ju einem confitutioen fprirteip beffclbenju machen; unb bann fyat fte etwas »on allen anberen SbeenUntcrfd)eibenbeS.
SDiefeS Unterfcbeibenbe beftef>t aber barin: baß gebuchte Sbcenidbt ein Vernunftprincip für ben Verfianb, fonbern für bie Ur-tbeilSfraft, mithin lebiglicb bie Anwenbung eines VerftanbeS über»