248 ÄritiC b.Uctbeikfraft. II. $£f)t. Är. b. teteologifrfjen Uctt)cil§Er.
fd)cn b. i. Staturoermögenä, ja ba wir felbft jur Statur im weite:jten 33erftanbe geboren, felbft nicht einmal burd) eine genau ange-.meffene Analogie mit menfchlicher Äunjt benfbar unb erflarlid).
Ser 33egriff cine§ SingeS, al§ an ftd) Staturjwedö, ift alfolein conftitutwer ffiegriff be§ SSerflanbeö ober bet SScrnunft, fannaber boch ein regulativer SBegriff für bie reflectirenbe UrtljeilSfraft[ein, nad) einer entfernten Analogie mit unfercr (Saufatitdt naef)3wecfcn überhaupt bie Stachforfchung über ©egenjtdnbe biefer tlrt$u leiten unb über il;ren oberjten ©runb nachjubcnfen; ba§ fieberejwar nicht jum Schuf ber Äenntnifj ber Statur ober jene§ Urgrun-.be§ bcrfelben, fonbern öielmehr ebenbeffelben ^raftifd>en S3ernunft;Vermögens in un§, mit welchem wir bie Urfacfje jener Swecfmäfig--feit in Analogie betrachteten.
Organifirte SBefen finb alfo bie einjigen in ber Statur, welche,wenn man fte auch für ftd) unb ofjne ein S3erhdltnifj auf anbereSinge betrachtet, bod) nur alö 3wccfe bcrfelben möglich gebautwerben müffen, unb bie alfo juerjt bem Segriffe eine§ 3c cf §,ber nicht ein praftifdjer, fonbern 3wecf ber Statur ift, objectiueStealitdt, unb baburd» für bie Staturwiffenfchaft ben ©runb ju einerKeleologie b. i. einer SeurtheitungeSart. ihrer Objecte nach einembefonberen fPrincip verfdjaffen, begleichen man in fte ein§uful;ren,(weit man bie 3)t6gltd)feit einer folchen tlrt ßaufalitdt gar nichta priori einfehen fann,) fonft fd)Ied)terbing§ nicht berechtigt feinwürbe.
§. 66 .
S5om ^rincty ber Sicurtljcilunä bet inneren 3me<fmdjngfcit in ovgcinfftrtcn
SBcfen.
Siefeö fPrincip, jugleid) bie Definition berfetben, heißt: einorganifirteä fProbuct ber Statur ift ba§, in welchemtllteS 3 wed unb wed)felfeitig auch Sttittet ift. 3tid;töin ihm ift umfonfi, jwedloö, ober einem blinben Staturmechaniö*mu§ jujufchreiben.
SiefeS fPrincip ift jwar feiner SSeranlaffung nad) üon (§r:fahrung abjuteiten, nämlich berjenigen, welche methobifch ange--