210 ÄritiP b. Uctf)fi(Sftnft. I. SEf)f. Ät. b. ätthetifchcn UrffjciWEc.
burch eine cmpirifc^c Wnfdhauung belegt, b. i. bet ©ebanfc bauenan einem SSeifpiete geliefert (bemonftrirt, aufgejeigt) werben; uubbiefeS mufs gefeiten fonnen, wibrigenfall» man nidjt gewiß ift, obbec ©ebanfe nid)t leer b. i. ohne alles SD bi ec t fei.
SDtan bebient ftd> in ber Sogif ber 2lus>brücfe be3 SDemonftrabelnober Snbcmenfirabeln gemeiniglich nur in 2tnfcl)ung ber © übe; babie cvficrcn beffer burch bicSSenennung ber nur mittelbar, bie jweiten berunmittelbar;gewiffen ©dhe f&nnfen bezeichnet werben; beimbie reine fPbilofopbie bat auch ©alie non beiben 2frten, wenn barunterbeweiSfabige unb bewei6unfal)ige wahre ©äße berftanben werben.OTeiit au§ ©rünbett a priori fann ftc, als fPhilofophie, zwar buweifen, aber nicht bemenftriren; wenn man nicht ganz unb gmnon ber SEBortbebeutung abgehen will, nach welcher bcmonftrireii(oslendere, exliibere) fobicl l;eif5t, als (cS fei in SSeweifen oberauch blo§ im SDeftnircn) feinen ©egriff zugleid; in ber 2lnfch<tuungbarftellen; welche, wenn ftc 2(nfd)auung a priori ift, ba§ Sott;firuiren beffelbcn l;cifjf, wenn ftc aber auch cimpirifcb ift f), gleich^wohl bie SSorjcigung beS SDbjectS bleibt, bureb welche beut ^Begriffebie objectiue Steatitat gefiebert wirb, ©o fagt man bon einem tlint-tomtfer: er bcmonjtrire baS menfd;lid;e 2(ugc, wenn er ben S3egriff,ben er borher biScurftb borgetragen hat, bermittclft ber 3crgliebe-rung biefoS Organs anfehaulid; macht.
SDiefcm zufolge ift ber SBerminftbrcgiff bom itberftnnlichcit©ubftrat aller @rfd;cinungen überhaupt, ober auch bon bem, nwSuttfercr SIBillführ in äßcjiehung auf moralifchc ©efefje junt ©ninbegelegt werben tnufj, nämlich bon ber tranSfccnbentalen gretycif,fd;on ber ©pccicS nach ein inbemonftrabler Söegriff unb SScrnunfbibce, SEugenb aber ift bieS bem ©rabe nach, weil bem erfteren anficb gar nicht» ber Qualität nad; in ber (Erfahrung ßorrefponbirembeS gegeben werben fann, in ber zweiten aber fein (ErfahnmgS-- probuct jener Gsaufalitat ben ©rab erreicht, ben bie SSermmftibcczur Siegel uorfchreibt.
•f) 1. MuC0.: „tft btefc aber auch enwiriftf)"