202 jtritif b. Uct^citSfcaft. 1. £1)1. 5tr. b. df}()etifcl;cn UrtljeilSfr. I. ^fbfcfjn.
bauim nid)t »erfünjlelt, weil fte ftd) barauf nicht bcrftef)t, wa$Jtunjl beS Umganges fei, nidjt öerwcchfett werben.
3u bem, waS aufmunternb, mit bem 33ergm'tgen auS bemHachen natje oerwanbt unb jur Originalität beS ©eijteS, aber ebennidjt jum Talent ber fd)6nen Äunft gehörig ift, bann aud) bielaunige Sanier gejault werben, ßaune im guten SSerjianbebebcutet nämlich baS Salent, ftch willftthrlich in eine gewiffe ®e--müthSbiSpofttion oerfehen ju fönnen, in ber alle SMnge ganj anberS,als gewöhnlich (fogar umgefefjrt), unb hoch gewiffen 5Bernunft^rin=cipien in einer foldjen ©emüthSjümmung gemdfs beurteilt werben.3Ber foldjen SSerdnberungen unwillbüfirlid) unterworfen ift, Ijciftlaunifch; wer fte aber wiUEüljrlid) unb jwedmäfig (jum Sßcljufeiner lebhaften Oarftellung oermittelft eines Hachen erregenben Son--trajteS) anjunehmen üermag, ber unb fein 83ortrag heißt launig.£)iefe Sanier gefjort inbeß mefjr jur angenehmen, als fetjönen Äunft,weil ber ©egenjtanb ber le^teren immer einige SBürbe an ftd) geigenmuß, unb baßer einen gewiffen @rnft in ber £>arftellung, fo wiebet ©cfdjmaÄ in ber S3eurtl;cilung erforbert.