136 Äcttifb.Ur^eifsEcaft. Är.b.äft£)cttfd)enUi^eUäfi:. I.tfbfcbn.
iß, wenn eS fubjectioe OTgemeinbcit b. t. SebcrmannS Beißimmungforberf, inbeß eS bod; fein ©rfenntnißurtl;eil, fonbern nur ber.Sußcber Unluß an einem gegebenen ©egenßanbe, b. i. Anmaßung einerdurchgängig für Sebermann geltenden fubjectioen Swetfmäßigfeit ift,bie fleh auf feine Begriffe non ber Sacf>e grünben foü, weil eS®cfd;macfSurtheil ift.
©a wir im festeren gaGe fern ©rfenntnißurtheil, weber ein‘tljcoretifd)c&, weldf)c§ ben Begriff einer Katur überbauet durchben SJerßanb, noch ein (reines) praftifcheS, welches bie Sbce berS reil;eit, als a priori burd) bie Bernunft gegeben, juin ©runbelegt, nor unS h ft & cn > «nb alfo Weber ein Urtf;eil, weld;eS oorßeGf,waS eine Sad;e ifl, nod; baf? id;, um fte bevoorjubringen, etwas»errichten foG, nach,feiner ©ültigfeit a priori ju recbfertt'gen haben;fo wirb bloS bie allgemeine ©ültigfeit eines einzelnen Ur=tfjeilS, weldjeS bie fubjectioe Swccfmäßigfeit einer cmpirifchcn SSor-ftcllung ber gönn eines ©egenßanbeS auSbrücft, für bie UrthcilS;fraft überhaupt barjutl;un fein, um ju erfldrcn, wie es -möglichfei, baß etwas bloS in ber Beurteilung (ohne Sinnenempftnbungober Begriff) gefaGen fönne, unb, fo wie bie Beurteilung eines©egenßanbeS jum Behuf einer ©rfenntniß überhaupt aGgemcineSiegeln habe, auch baS SBohlgefaGen eines Seben für jeben änderenals Kegel bürfe angefünbigt werben.
SBenn nun biefe 2lGgemeingültigfeit ft't nid;t auf Stimmen--fammlung unb ^entmfragen bei änderen, wegen ihrer 2£rt ju empftn--ben, grünben, fonbern gleicbfam auf. einer Autonomie beS über baS©efübl ber Suft (an ber gegebenen BorßeGung) «rtf;eitenben Sub=jectS, b. i. auf feinem eigenen ©efebmadfe beruhen, gleichwohl aberhoch auch «ictjt oon Gegriffen abgeleitet werben foG; fo hat einfolcheS Urtheil, — wie baS ©efchmacfSurtfjeil in ber tff, —eine jwicfadje unb jwar logifd;c ©igenthümlidjfeit: nämlich erftlich die2(Ggemeingültigfeit a priori, unb doch nicht eine logifd;e OTgcmeinheitnach Begriffen, fonbern bie OTgemcinf;eit eines einzelnen Urteils; j w ei--tenS eine Kothwenbigfeit, (bie jeberjeit auf ©rünben a priori beruhenmuß,) bie aber hoch oon feinen Beweisgründen a priori abhängt, burd;