II. 5ßud;. Hnalntif 0. Erhabenen. B. S5. Si;munifd);(5c[;ab. §.2S. 115
‘ttbftcbten einer folgen ${;ovI;cit unb greuel äugleid; fein
würbe. #ier fcl;eint fein ®efül;l ber ©rl;abenl;eit unferer eigenenStatur, fonbern vielmehr Unterwerfung, Stiebergcfd;lagcul;eit unb©efüf)( ber gänzlichen .Of)nmad;t bie ©emütt;Sftimmimg ju fein, bieftd; für bie ©rfd;einung eines fold;en ©egenjtanbeS fd;ic£r, unbaud;gemöl;idid;ermaf 3 cn mit ber Sbcc beffelbcn bet bergleid;en 9taturbe=gebenbeit verbunben ju fein pflegt. Sn ber Stcltgton itbertjauptfebeint Stieberwerfcn, Anbetung mit nieberl;ängenbem Raupte, mitjerfnirfd;ten angfivoUen ®ebel;rben unb ©timmen baS einjigfebitf:liebe «Benehmen in ©egenwart ber ©ottbeit ju fein, welches bal;eraitcb bie meijien SSolfer angenommen fyabm unb neef; beobaebten.Allein biefe @emütl;Sfttmmung ‘ifi aud; bei SBeitem nicht mit berSbec ber ©rl;abenbeit einer Steligion unb ihres ©egenfianbcS anfiel; unb notl;wenbig verbunben. Ser SJtenjcb, ber ftd; wirflichfürchtet, weil er bajn in ficb Urfacbe finbet ^ tnbem er ftcb bewußt' ift, mit feiner verwerflichen ©efinmtng wiber eine 9Jtad;t ju ver*ftofjen,' beren SBille unwibcr|M;lid) unb gugleid; gered;t ift, befinbetftd; gar nicht in ber ©emütbSfaffung, um bie göttliche ©röfse jubewunbern, woju eine ©timmung jur rul;igen ßontemplation unbganj freie?-f) Urtl;eil crforberlicb ift. Stur alSbann, wenn er ftcbfeiner aufrichtigen gottgefälligen ©eftnnung bewußt ift, bienen jeneSBirfungen ber 5Dtadf)t, in ihm bie Sbec ber ©rl;abcnl;cit biefeSSBefenS ju erweden, fofern er eine beffen SBillcn gemäße (Erhaben;l;eit ber ©eftnnung bei ftd; fclbft erfennt-ff), unb -baburch überbie §urd;t vor folgen SBirf ungen ber Statur, bie er nid;t als ‘ttu§-brücl;e feines SornS anfieb't, erhoben wirb, ©clbft bie Semutb,als unnacbfid;tlid;e 33eurtbcilung feiner SJtänget, bie fonft, beimSBemufjtfein guter ©eft'nnungen, leicht mit ber ©ebrcd;licbfeit bermenfd)lid;en Statur bemäntelt werben fönnten, ift eine erhabene ©e=mtitl;Sftimmung, ficb willfül;rlicb bem ©cbmcrje ber ©elbfiverweifc juunterwerfen, um bie Urfadbe baju nach unb nad; ju vertilgen.
t) l- ^CuSg,: „jwangfrcicS"
ff) 1. 2Cu6g.: „fofern er einer feinem SBillcn gemäpen ©ifabenlieit her©efinmtng an iljm fclbft beroupt ift,"
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