II. 25uct;. tfnaßfiF b. ©rhabencn. 15. 3}. 2Dt;namtfd;=(S 1 1;a6. §. 28. 113
fere eigene ßinfcßranFung, gleidtjwoljt aber boeß aueß an uuferem33crnunftücrmbgen jugteict) einen anberen niefjt = ftnnlid;en SJtaaßßab,welcher jene llncnblictjFeft felbß als ©inbeit unter fiel) ijat, gegenben tllleS in ber Statur Flein iß, mithin in unferem ©emütße eineUebcrlcgenbcit über bie Statut felbß in ü;rc-t Unermeßlidßcit fanben;fo gibt auch bie UmviberfleI;lid;Sett if;rer fDtacßt unS, aXS Statur;wefen betrachtet, jwar unfere ^X;i)ftfcX;e Ohnmacht ju erfennen, aberentbecFt jugleicb ein SSermogen, uns als tton iX;r unabhängig jubeurtheiten, unb eine Ueberlegcnßcit über bie Statur, worauffich eine ©elbßerbattung bon ganj anberer ttrr grünbet, alsbiejenige ift, bie non ber Statur außer un§ angefochten unbin ©efaßr gebracht werben Fann, wobei bie 3J?enfcßlid;Fcit inunferer $)crfon unerniebrigt bleibt, obgleich ber SDtcnfcß jener©ewalt unterliegen müßte, tfuf folche SBeife wirb bie Staturin unferem öjil;ctif<^>en Urtheile nicht, fofern fie furd)terre=genb iß, als erhaben bcurtheilt, fonbern weit fie unfere .Kraft,(bie nicht Statur iß,) in unS aufruft, um baS, wofür wir beforgtßnb, (®üter, ©efunbtjeit unb geben) als Flein, unb baßer ihreSJtadßt, (bet wir in tlnfeßung biefer «Stücfe allerbingS unterworfenftnb,) für unS unb unfere spcrfonlicßFeit bemungcacßtet boeß fürFeine foldße ©ewalt anfeßen, unter bie wir unS ju beugen hätten,wenn eS auf unfere ßbcßßcn ©runbfäße unb beren SBeßauptung oberSScrlaßung anfäme. tllfo ßeißt bie Statur ßier erßabcn, bloSweil fie bie ©inbitbungSFraft ju ©arßcllitng berjenigen gälte erhebt,in welchen baS ©emütß bie eigene ©rßabcnßeit feiner SSeßimmung,felbß über bie Statur, fteß fühlbar mad;en Fann.
£>iefe @elbßfd)äßung oerlicrt babureß nidßtS, baß wir unSfießer feßen müßen, um biefeS begeißernbe SBoßlgefallen ju empfingben; mithin, weil eS mit ber ©efaßr nicht ©mß iß, es auch, (wieeS feßeinen moeßte,) 'mit ber ©rßabenßeit unfereS ©eißcSoermbgenSeben fo wenig ©mß fein moeßte. Senn baS Sßoßlgcfallen betrißtßier nur bie fteß in folcßem galle entbecFenbe SSeßimmung unfe-reS SSermbgenS, fo wie bie tFnlage ju bemfelben in unferer Staturiß; inbeßen baß bie ©ntwicfclung unb Uebung beßelben unS über;
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