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7 (1839) Beobachtungen über das Gefühl des Schönen und Erhabenen Immanuel Kant's Kritik der Urtheilskraft
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11.23ud>. 2fitafptifb.ßcf)a6cncn. A. 83.3)?athematifch=@:rhab. §.28. 107

blofcn 2lnfd)auung liefern unS alle bie gaUe, wo unS iticlpt fowoblein größerer 3al;lbegviff, als üielmel;t große <Sinl;eit als Sftaaß (juSScrfürjung ber sSahlreißen) für bie ©inbilbungSfraft gegeben wirb,ein Saunt, ben wir nad; 50fannöl;6lje felgen, gibt allenfalls einenSJtaaßßab für einen Scrg; unb wenn biefer etwa eine Steile f;ocf>wäre, fann er jur ®inl;eit für bie 3al;l, welche ben ©rbburchmcßcrauSbrücft, bienen, um ben lederen anfcfjaulid) su machen; ber ©rb;btird;meßer für baS unS bekannte fpianetenß;ßem; biefeS für baSber 2Rilchßraße; unb bie unermeßliche SOfenge folcßer Sftilchßraßettsfyßeme unter bem Hainen ber Sicbclßerne, weld;e »ermuthlich wiesherum ein begleichen ©t)ßem unter fid) auSmad>en, laffen unS hierfeine ©renjen erwarten. 9tun liegt baS ©rhabene bei ber äßhetifd;enSScurtheilung eines fo unermeßlichen ©anjen nidjt fowohl in ber©röße ber 3al;l, als barin, baß wir im gprtfd;rittc immer aufbejio größere Einheiten gelangen; woju bie fi;ßematifd;e 2lbtheilungbcS SBclfgebäubeS beiträgt, bie unS alles ©roßc in ber Statur immerwicbcrum als flcin, eigentlich aber unfere ©inbÜbungSfraft in ihrerganjen ©renjloftgfeit, unb mit ihr bie Statur als gegen bie Sbeenber Vernunft, wenn fte eint ihnen angemeffene ©arßellung oerfdjaßfen foll, »crfchwinbenb ocrßellt.

§ 27.

SSon ber £uiatitat bcS SEftolßgcfattenS ln ber 23curtf;citung bcs> ©rßat'cncn-

£a§ ©cfühl ber Unangemcffcnhcit unfereS S3ermögenS jur©rreid;ung einer Sbee, bie für unS ©efeh ift, 2ld)twuß.9tun bie Sbce ber 3ufammenfaßung einer jeben @rfd;cinung, bieuns gegeben werben mag, in bie 2lnfd;auung eines ©anjen einefolche-, welche unS burd; ein ©efefc ber SSernunft aufcrlegt, biefein anbereS beßimmteS, für Sebcrmann gültiges unb unoeranbcrli=cheS SJtaaß erfennt, als baS t£bfelut = ©anje. Unfere ©inbilbungSsfraft aber bemeifet, felbß in ihrer größten tlnßrengung, in tlnfeßungber oon ißr »erlangten 3ufammenfaßung eines gegebenen ©egenßan^beS in ein ©anjeS ber tlnfcßauung, (mithin jur 25arßcllung berSbee ber vBcrnunft) ihre ©cßranfen unb Unangemeßenhcit, hoch aber