II. 23u cf;• ?(natßfif;t>. ©rßabcnftt. A. aS.5D?atßcmati|’cß; (Srßab §.25. 97
(inagnitudo unb quantitas). 3mglcid;cn f d; l c cß t w c g (simplici-ter) fagen, baß etwas groß fei, ift au'cß ganj etwas 2tnbcreS,als fagen, baff’ eS fcßlecßtßin groß (absolute, non compara-tive magnum) fei. Sa§ Beßtcrc ift baS, waS über alle SSer-gl eidjung groß iß. —. 2BaS will nun aber ber 2tuSbrucf, baffetwas groß, ober flein, ober mittelmäßig fei, fagen? (Sin reinerSScrfianbeSbegriff ift eS ntcßt, waS baburcl) bejeicßnet wirb; nod;weniger |) eine ©inncnanfcßauung; unb ebcnfowcnig' ein SSernunft^begriff, weil er gar fein fPtincip ber (Srfcnntniß bei fiel) füßrt. (SSmuß alfo ein 33egriff ber UrtßeilSfraft fein, ober non einem folcßenabftammen, unb eine fubjcctioe jjwecf mäßigfeit ber SSorßellung inSBofließung auf bie UrtßeilSfraft jum ©runbe legen. Saß etwaseine ©roße (quantum) fei, läßt fiel? auS bem Singe felbß, oßnealle SSerglcicßung mit anberen, erfennen; wenn nämlicß 33ielßeit bc§©leießarfigen jufammen (SineS auSinadjt. Söie groß eS aber fei,erforbert feberjeit etwas 2lnbereS, wetcßeS aud; ©roße iß, ju feinemSltaaße. SBcil eS aber in ber 33eurtl;citung ber ©roße nießt bloSauf bie SSielßeit (Beißt), fonbern-aueß auf bie ©roße ber ©nßeit(beS SltgaßeS) anfommt, unb bie ©roße biefer letzteren immer wic-berum etwas TtnbereS als 5D?aaß bebarf, womit fte oerglicßen wer=ben fonnc; fo faßen wir, baß alle ©roßenbeftimmung ber (Srfcßeünungen fcßlccßtcrbingS feinen abfoluten ^Begriff oon einer ©roße,fonbern allemal nur einen SSerglcidpungSbcgriff liefern fonne.
SBenn icß nun fcßlecßtroeg fage, baß etwas groß fei, fo fdßeinte§, baß tcß gar feine SSergleicßung im ©inne ßabe, wenigßenS mitfeinem obfectioen SJtaaße, weit babureß gar nießt beßimmt wirb,wie groß ber ©egenftanb fei. Sb aber gleicß ber SKaaßßab berSScrglcidjung bloS fubjectib iß, fo maeßt baS Urtßcil nicßtSbeßowe;niger auf allgemeine 33eißimmung 2ln|prud) ; bie Urtßeile: ber5)lann iß feßon unb er iß groß, fcßränfeit fieß nidßt bloS auf baSurtßeilenbc ©ubject ein, fonbern Oertangen, gleicß tßeoretifcßen Ur-tßeiten, ScbermannS SSeißtmmung.
f) 1 . ?(u£g.: „(£in reiner 33evfratibe06ce)vttp ift er ntcßtj noeß weniger"Äemt f. HBcrfe, VH. 7