I. S3ucf). Anali;tif bc3 ©choimt. 2 . fülomrnt. §■ 7. 53
Urt()eilcnbe ftd; in Tfnfefjung beS 2Bof)lgefalIenS, welches er bcnt©egenftanbe wibmet, »ollig frei fühlt; fo fann er feine ^rioatbe:bingungen als ©rünbe beS 2Bol)tgcfalIenS auffinben, an bie ftd)fein ©ubject allein l;ängte, unb muff eS bal;cr als in bemjenigenbegrünbet anfel)m, waS er auch bei jebem Anbcren oorauSfehenfann; folglich mufs er glauben ©runb ju haben, Scbermann einähnliches 2Bot)lgcfaltcn jujumutl;cn. @r wirb baber üom ©ebenenfo fprechen, als ob ©cbbnl;cit eine S3cfd)affenl)eit beS ©egenftanbcSunb baS Urtbetl logifcb) (burch 33egriffe oom £)bjccte eine ©rfennt=nifs bcffclben auSmadw) wäre; ob eS glcibb nur äfibetifcb ifi unbbloS eine S3ejief)ung ber SSorftellung beS ©egenftanbeS auf baS©ubject enthalt; barurn, weil eS boeb mit bem logifd;en bie Ael)n=lid)feit hat, bafs man bie ©ültigfeit beffelben für Sebcrtnann baranDorausfeifen fann. Aber auS gegriffen fann biefe Allgemeinheit auchnicht entfpringen. 2>enn üon Gegriffen gibt eS feinen-, Uebergangjum ©cfüble ber Suff ober Unluji, (ausgenommen in reinen praf;tifefjen ©efeben, bie aber ein Sntereffe bei ficb führen; bergleidtjenmit bem reinen ©efdjmacfSurtbcilc nicht vterbunben ifi.) golglid)mufi bem ®efd)macfSurtf)eile, mit bem 23cmufjtfcin ber Abfonbcrungin bemfelbcn üon altem Sntereffc, ein Anfprud) auf ©ültigfeit fürSebermamt, ohne auf SDbjecte geftcllte Allgemeinheit anl;ängen, b. i.eS muff bamit ein Anspruch ÖU f fubjectioe Allgemeinheit oerbun*ben fein.
§. 7 .
Sßcrgletcljutig be? (Schotten mit bcin 'JCitgcttcbtncn unb ®uten buvcf; obige?
tDicrfmat.
f3n Anfettung beS Angenehmen befcheibet ftd) ein Seber:bafs fein Urtljeil, welches er auf ein fPrioatgefüljt grünbet, unbwobuvch er oon einem ©egenftanbe fagt, baff er ihm gefalle, fid>aud) bloS auf feine Werfen einfehränfe. Späher ift er eS gern ju=feieben, bafs, wenn er fagt: ber (Sanaricnfect ift angenehm, ihmein Anbeter ben AuSbruif oerbeffere unb ihn erinnere, er fülle fa=gen: cS ift mir angenehm; unb fo nicht allein im ©efdpmatf ber