44 ÄrittE 6 . Urtßei'lsSfraft. I. £ßl. Äc. t>. äßßetifcßen tktßeilsSft:.
Dasjenige oerßeßt, beßen SSeßimmungSgrunb nießt anberS, alSfttbjectio fein fann. 2lüe aSejießung bet SSorßeüungen, felbft. bicber Smpfinbungen, aber fann objeetto fein (unb ba bebeutet fiebaS STealc einer empirifeßen S3orßeüung); nur nidfjt bie auf baS©efüßl ber 2uß unb Unluß, wobureß gar nicßtS im Objecte be=jeießnet wirb, fonbern in ber baS ©ubject, wie eS bureß bie SSor-ßcüung afficirt wirb, fieß felbft füßlt.
Sin regelmäßiges, jweefmäßiges ©ebäube mit feinem Srfennt=nißoermogen, (eS fei in beutlicßer ober oerworrener S3orßeüungS=art) ju befaffen, ift ganj etwas 2lnbereS, als fieß biefer SSorßeülung mit ber Stnpfinbung beS SBoßlgefaÜenS bewußt ju fein. $ierwirb bie SSorfiellung gänjticß auf baS ©ubject, unb jwat auf baSüebenSgefüßl bcffelben, unter bem Stamen beS ©efüßlS ber £ußober Unluß bejogen; welcßeS ein ganj befonbereS UnterfcßeibungS=unb SßeurtßeilungSoermogen grünbet, baS jum Srfenntniß nicßtSbeiträgt, fonbern nur bie gegebene SSorßellung im ©ubjccte gegenbaS ganje SSermogen ber SSorßeüungen ßält, beßen fiel) baS @e=mütß im ©efüßl feines BwftanbeS bewußt wirb, ©egebene SSorßeUlungen in einem Urtßeile fönnen empirifcß, (mitßin äßßetifcß) fein;baS Urtßeil aber, baS buteß fie gcfälfft wirb, iß logifcß, wenn jenenur im Urtßeile auf baS Object bejogen werben. Umgefeßrt aber,wenn bie gegebenen SSorßeüungen gar rational wären, würbenaber in einem Urtßeile lebiglicß auf baS ©ubject (fein ©efüßl) bcjo=gen, fo finb fie fofern jeberjeit äßßetifcß.
§.' 2 .
SBoßlgefattctt, roetcßcS 5>a$ ©cfcßmacBurtßcit 6cßimmt, iß offne affefiSntcreße.
Sntereffe wirb baS Sßoßlgefaüen genannt, baS wir mit berSSorßeüung ber Srißenj eines ©egenßanbeS oerbtnben, Sin folcßeSßat baßer immer jugleicß SSejießung auf ba§ SSegeßrungSbetmogcn,entweber als JSeßimmungSgrunb beßelben, ober boeß als mit bem ©e=ßimmungSgrunbe' beßelben notßwenbig jufammenßängenb. 9tun willman aber, wenn bie Stage iß, ob etwas feßon fei, nießt wißen, ob