24: Änti£' bet Urtl)eit$fraft.
jufamntenljdngenbc @rfafirung ju machen, welche Aufgabe a prioriin unferem SScrftanbc liegt. 25er SSerftanb iß jwar a priori im©cftfce allgemeiner ©efe|e ber Statur, ofwe welche fte gar fein ©e;genfianb einer (Erfahrung fein formte; aber er bebarf bod) aud)überbem nod) einer gewiffen Srbnung ber Statur, in ben befonberenSiegeln berfelben, bie tf)m nur empirifet) befannt werben fönnen unbbie in üCnfefjung feiner gufdllig finb. 25tefe Siegeln, ol;ne welchefein gortgang non ber allgemeinen Analogie einer möglichen @rfaf)=rung überhaupt jur befonberen Statt finben würbe, muß er ftd)al§ ©efe£e (b. t. als notljwcnbig) benfen; weil fte fonft feine Sta=turorbnung au§mad;en würben, ob er gleicf) il;re Stotfjwenbigfeitnid)t erfennt, ober jemals etnfeljen föttnte. Sb er alfo gletcl) in2lnfel)ung berfelben (Sbjectc) a priori nichts befiimmen fann, fomuß er boef?, um biefen empirifdjen fogenannten ©efe^en nad);u=gelten, ein fPrinctp a priori, baß namlicl) nad; il;nen eine erfenmbare -Dehnung ber Statur möglich fei, aller Sieflejciott über biefelbejum ©runbe legen, bergleicf)en jPrtncip nadifolgenbe ©a^e auSbrücfen :baß e§ in ifjr eine für unS faßlidje Unterorbnung oon ©attungenunb Hirten gebe; baß jene ftd; einanber wieberum einem gemein*fd)aftlid)cn jPrincip näljern, bainit ein Uebergang oon einer $u beranberen, unb baburd; ju einer f)öf)eren ©attung möglich fei; baß,ba für bie fpeciftfcfye S3erfcl)iebenl;cit ber Staturwirfungen ebenfomcl»erfd;iebene Wirten ber Saufalität annel;men &u tnüffen, unferem 33er=ßanbe anfangltcf) unocrmeiblicb fcljcint, fte bennoefy unter einer ge*ringen 3af)l »on sprincipien |W;en mögen, mit beren 3£uffucf)uttgwir un§ ju befestigen haben u. f. w. 2)tefe 3ufantmenjtimmungber Statur ju unferem ©rfenntnißoermögen wirb bon ber Urtl;etl§=fraft, jum SSe^uf ihrer Steflejeion über biefelbe, nad) ihren empiri*feilen ©efefsen, a priori oorauSgcfeljt; inbem fte ber SSerjlanb ju--glcicl) objectio als jufallig anerfennt, unb bloS bie UrtheilSfraft fteber Statur als tranSfccnbentale 3«>ecfmdßigfeit (in Söejtehung aufba§ ©rfenntnißüermögen be§ ©ubjecfS) beilegt; weil wir, ohne biefebora’uSjufefeen, feine Srbnung ber Statur nach empirifchen ©efefcen,mithin feinen ßeitfaben für eine, mit biefen nacl) aller ihrer SJtan-