©tnleitung. H-
n
auS, welche auch, gleich betten Siegeln, welken'bic Statur gehorcht,fd)lcd)tl)in ©efefee beiden, aber nicht, wie biefe, auf fmntid&enSSebtngungcn, fonbern auf einem überftnnlicben fPrindp beruhen,unb neben bem tbeoretifeben 5£t>ettc ber ^§itofo^t;te für ficb ganjallein einen anberen Sbeil, unter bem tarnen ber praftifeben fpfktofopbic / forbern.
SJtan fiebt bi«au§, ba£ ein Inbegriff praftife^cr SSorfdjriftcn,welche bie ^M;tlofo^t;te gibt, nidjt einen befonberen, bem tbeoreti=fd;cn pr Seite gefegten 5£b«ir berfelbcn barum auSmacbe, weil ficpraftifcb ftnb; benn ba§ bannten fte fein, wenn ihre fPrincipien gleichganjlid) au§ ber tbeoretifeben Gsrfenntnift ber Statur bergenommenwaren (als technifch'-praftifcbe Siegeln); fonbern weil unb wennif;r fPrincip gar nicht oom Staturbegriffe, ber jeher jeit ftnnlid) bc-biitgt ijt, entlehnt ift, mithin auf bem Ueberftnnlidjen, welches berSreibeitSbegriff allein burd) formale ©efefje Eennbar madjt, beruht,unb fte alfo morafifd) = praftifd), b. i. nicht blo§ Sßorfd^riften unbSiegeln in biefer ober jener tCbficht, fonbern, ohne oorbcrgcI;cnbeSBcpgnehmung auf gweefe unb ttbfid)ten, ©efefse finb.
II.
25om ©ebtete t>cv ^btlofopbtc überhaupt.
Soweit ^Begriffe a priori ihre tfnwenbung haben, foweit reichtber ©ebrauch unfereS ©rfenntnifmermogenS nach fPrincipicn, unbmit it;m bie fPhilofophie.
Ser Inbegriff aller ©egenjtdnbe aber, worauf jene S3egriffebezogen werben, um wo möglich ein ©rfcnntnifj berfelbcn ju Staubep bringen, -Eann nach ber oerfebiebenen 3ulanglid)feit ober Unp;langlichfeit unfere'r SSermogcn p biefer tlbftcbt eingekeilt werben.
^Begriffe, fofern fte auf ©egenftänbe bejogen werben, tmange=Kben, ob ein ©rfenntnifj berfelbcn möglich fei ober nid)t, haben ihrSelb, weites bloS nach bem SSerhältniffe, ba§ ihr Sbjcct p un=ferem ©rfenntnifjoermogen überhaupt bat, beftimmt wirb. — Ser2keil biefeS SdbeS, worin für unS (Srfenntnifs moglid) ijt, ift eilt