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3 (1838) Immanuel Kant's kleinere metaphysische Schriften
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418 Uebcr bie gottfdjritte bet ©etaphpfif

mit bet Sntfchtiefmng, feinen gortgang ferner ju üerfuchen, fonbernihn vielmehr in einer neuen Stiftung »orjunehmen.

Siefer, alle fernere 2lnfchläge üernicfjtenbc Siücfgang grünbete{ich auf baS gänzliche 59ti{Hingen aller ISerfucfjc in ber SDtcta*phpftf. SBoran aber fonnte man biefeS 59tiflingen unb bie Serumglütfung ifjrer großen 3lnfd)ldge erfennen? Sft eS etwa bie Erfah*rung, welche fte wiberlegfe? .KeineSwegeS! Senn waS bieSernunftals (Erweiterung a priori non ihrer Erfenntnijj ber ©egenjidnbemöglicher Erfahrung, in ber 59tatljematif fowohl, als in ber Snto*logie fagt, baS ftnb wirfliche Stritte, bie vorwärts gehen unbwoburch fte gelb ju gewinnen ftcfjer ift. Stein, e§ ftnb beabfid)*tigte unb oermeinte Eroberungen im gelbe be§ Ueberftnnlichen, wonorn abfoluten Staturganjen, was fein (Sinn fafjt, imgleichen »on®ott, greifjeit unb Unflerblicljfeit bie grage ift, bie hauptfachlichbie lederen brei ©egenjidnbe betrifft, baratt bie Sernunft ein praf>tifcheS Sntereffe nimmt, in tlnfel^ung beren nun alle Serfuche betErweiterung fcfyettern, welches man aber nicht etwa baran ftefjf,baft unS eine tiefere Erfenntnif beS Ueberftnnlichen, als l;o^ere 59te*taphpfif, etwa baS ©egenthetl jener Meinungen lehre, benn mitbem fönnen wir biefe ntd>t uergleichen, weit wir fte als über*fcfywenglid) nidt)t fennen, fonbern / weil in unferer Sernunft ^Jrinci*piett liegen, welche jebem erweiternben Sah über biefe ©egenjidnbeeinen, bem ttnfeijen nacf> ebenfo grünblichen ©egenfah entgegen*{teilen, unb bie Sernunft ihre Serfudhe felbft jernichtcf.

Siefer ©ang ber Sfeptifer ift natürlicher ffieife etwaS fpdte*ren UrfprungeS, aber boch alt genug, juglcich aber bauert er nochimmer in feljr guten .Köpfen allenthalben fort, obwohl ein anbereSSntereffe, als baS ber reinen Sernunft, Siele nötigt, baS Un*üermögen ber Sernunft fjterirt $u uerhehlen. Sie 2luSbel;nung berSweifetlehre, fogar auf bie fPrindpien ber Erfenntnijj be§ Sinnli»dien unb auf bie Erfahrung felbft, fann man nicht füglich für eineernfiliche Meinung halten, bie in irgenb einem Seitalter ber ^h^ 0fophte ©tatt gefunben habe, fonbern ift öielteicht eine tfufforberungan bie Sogmatifer gewefen, biejenigen 5principien a priori, auf