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3 (1838) Immanuel Kant's kleinere metaphysische Schriften
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356
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356 Ucbcr eine (Sntbedung, nad; bev alle ÄritiE

S3ern?ovrcnI;ett bcS Mannigfaltigen bet 33orfWlungen in berfelbmbejlebe, inbeffen bafj biefe Poel; bie Singe an fiel) felbjt üorftellcn,bereu PeutlicbeS (Srfenntnifi aber auf bent SSerjlanbe, (ber bie cimfacl;en Steile in jener Tinfcbauung erfennt,) beruhe, fo bat ja biejbritif jener ^>l;Uofo^l;tc nichts angebiebtet unb fdlfcblicb aufgebürbet'unb cS bleibt nur noch übrig auSjumacben, ob fie auct; 9?ed£)t habe, jju fagen: biefer ©tanbpunct, ben bie le^tere genommen bat, umbie ©innlicbfeit (als ein befonbereS Vermögen ber Sieceptwitcit) pebarafterifiren, fei unrichtig *). (Sr betätigt bie Siicbtigfeit bieferber fieibnihfd)en fPhitofabhie i n ^ erftritif beigelegten SSebeutungPeS SSegriffS ber ©innlidjfeit ©. 303 PaPurcb: Pafü er ben fub-jectiocn @runb ber (Srfcbeinungen, als oerworrener SSorjlellungeii, iim Uno er mögen feljt, alle Merfmale (^beitoorjiellungen ber ©im inenanfebauung) ju unterfebeiben, unb inbem er ©. 377 bie dtritiltabelt, Pafs ftc biefen nicht angegeben habe, fagt er: er beftebe in !

ben ©d)ranfen PeS ©ubjectS. Safi, aujjer biefen fubjectioen ©rünbenber logifcl)en Sonn ber Tinfcbauung, bie ©rfebeinurtgett auch ob=jectiüe haben, behauptet bie ibritif felbji, unb barin wirb fieSeibniben nid)t wiberjiretten. Tiber baf, wenn biefe objcctiüen ©rünbe(bie einfachen (Elemente) als Steile in ben ©rfebeinungen felbji i

liegen, unb bloS ber 33erworrcnbeit wegen nicht als fold£>e waljn j

genommen, fonbern nur bineinbemonjirirt werben fönnen, fte ftnn» j

liebe unb boeb nicht bloS ftnnlicbe, fonbern um ber lederen Urfacfie J

willen auch inteüectuelle Tinfcbauungcn beiden follen, baS iji ein :

*) -Sperr ©berbarb fdjilt unb ereifert fiel) auch auf eine bcluftigcnbc M 1

<3. 298 über bie SScrmeffenbcit eines foiefjen Sabels, (bem er obeneitt einen ,fatfcfjtn ütusbruef unferfcbiebf.) SfBenn cS Scmanbcm einftclc ben ©iccro ju jfabein, baß er nicht gut Satcin gcfcfjricben (abc, fo würbe irgenb ein ,

©ciopptuS (ein befannfer grammatifeber ©iferct) itm jicmlici) mtfanff/ !

aber boef) mit 3tecf)t, in feine 3cbranfcn weifen; benn, was gut ßateinfei, fonnen wir nur aus bem ©iceto (unb feinen Seitgenoffen) lernen. ;

SScnn Scnianb aber einen gebier in fpiatoS ober ßeibnifjS fPbitofopb'C al,!jutreffen glaubte, fo wate ber ©ifet barüber, baff fogar an ßcibnig etwas jufabeln fein follte, lacbcrlicb. Senn, was pbitofopbifeb^ricbtig f c *'tann unb muß .Reiner aus ßcibntg lernen, fonbern ber fprobirftein, ber bent©inen fo nalje liegt, wie bem ICnbcren, tjl bie gemeinfebaffliebe SOlcnfeljens»ernunft, unb cS gibt feinen claffifcbeu JCtitor ber