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3 (1838) Immanuel Kant's kleinere metaphysische Schriften
Entstehung
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Sperr Eberharb l;at bie Entbecfung gemad;t, bafs, wie fein^()i(ofopI)ifd)c§ SSflagajin, erjter ffiatib @. 289 befagt,bie Seib-ntfefc^e fPhilofophie cbenfowof)t eine §3ernunftfritif enthalte, alsbie neuerliche, wobei ffc bennoch einen auf genaue 3erglieberung berErfenntnifioermögen gegrünbeten Dogmatismus einfül;re, mithinalles 2Baf)re ber letzteren, überbem aber noch mehr, in einer ge--grimbetcn Erweiterung beS ©ebietS beS S3crfianbcS enthalte." 2Bice§ nun jugegangen fei, bafj man biefe Sachen in ber fPhifofe'hhiebeS großen SßanncS unb ihrer Tochter, ber SBolffchen nicht fd)onlangft gefehen hat, erflärt er jwar nicht; allein wie üiele für neugehaltene Entbecfungcn fei)en je^t nicht gefd;icfte 2(uSleger ganj flarin ben Klten, nachbem ihnen gegeigt worben, wornach fte fehen follen.

Allein mit bem gehlfd)lagen beS 2lnfprud)S auf Steuigfeit mochteeS noch hingehen, wenn nur bie altere Äritif in ihrem QluSgangenicht baS gerabe SBiberfpiel ber neuen enthielte; benn in biefemgälte würbe baS argumentum ad verecundiam, (wie eS ßoefenennt,) beffen ftd> auch §err Eberl;arb, aus gurcht feine eigenenmöchten nicht julangen, flüglich (bisweilen auch wie © 298 mitÜÜBortoerbrehungen) bebient, ber Aufnahme ber letzteren ein großes§inbernif fein. Allein eS ijt mit bem SBiberlegen reiner 3Sernunft=f% burch S3ücher, (bie bod) fetbfi auS feinen anberen Quellengeköpft fein fonnten, als benen, welchen wir ebenfo nahe finb,als ihre SSerfaffer,) eine mifliche Sache. £err Eberharb fonnte,fo fcharffichtig er auch ijt, bod) für bieSmal vielleicht nicht rechtgefel)cn haben. Ueberbem fprid;t er bisweilen (wie S. 381 unb 393bie 2lnmerf.) fo, als ob er fich für ßeibnih eben nicht verbürgenwolle. 2lm ffieften ijt eS alfo: wir (affen biefen berühmten Sftann