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3 (1838) Immanuel Kant's kleinere metaphysische Schriften
Entstehung
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310
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310 fProtegomcna gu jebet funftigett SOletaptjpjtf.

man will; lange wirb deiner hierin übet ben 2lnberen ben Stifter Ifielen, ohne baft fid) (Einet ftnbet, bet eS ihm wiebet vergilt. !©inb fte aber öon fritifcher 2lrt, unb gwat nicht in 2lbfid}t auf |anbere ©Stiften, fonbern auf bie ©ernunft felbft, fo bafs bet 50Zaaft= (ftab bet ©eurtheilung nicl;t fdjon angenommen werben fann, fon-bctn allerer)! gefugt wirb; fo mag (Einwenbung unb Sabel unuet:beten fein, aber SSertrdglidt)Seit rnufj babei bod) gurn ©runbe liegen, !weit ba§ SSebürfnt^ gemeinfdf>aftlid£> ift unb ber fanget benötigter(Einfid)t ein richterlich sentfcheibenbeS 2tnfehen unftatthaft madjt.

Um aber biefe meine SSertljeibigung gugleid) an ba§ Sntereffe ibe§ pl>i(ofep£)irettben gemeinen SBefenS gu f'nüpfcn, fd)lagc ich einen !©erfuch oor, ber über bie 2frt, wie alle meta^l)r>ftfdje Unterfudjungenauf ihren gemcinfchaftlichen 3wed gerichtet werben müffen, entfepei:benb ift. Siefer ift nichts 2lnbere3, al6 waS fonjt wobl SRatljt;matifer gethan haben, um in einem SBettflreit ben SSorj'ug ihrerSDZethoben attSgumachen, nämlich eine 2lu§forberung an meinen Sie:cenfenten, nad; feiner2trt irgenb einen' einjigen üon il;m behaupte:ten wahrhaftig metaphhfchcn b. i. fpnthetifchen unb a priori auä©egriffen ernannten, allenfalls» auch einen bet unentbehrlichen, aläg. ©. ben ©runbfah ber ©eharrlichfeit ber ©ubftang, ober betnothwenbigen ©ejtimmung ber SBeltbegebcnheiten burch ihre Ur» ;fache, aber, wie eS ftch gebührt, burd; ©rünbe a priori gu erwei-fen. .Kann er bieS nid;t, (©tiUfchweigcn aber ift ©efenntnijj,) fomuff er einräumen: bafj,'ba SRetaphbfif ohne apobiftifche ©errip:heit ber ©ä|e bieferlitt gang unb gar nichts ijt, bie SJtoglichfeitober Unmöglichkeit berfelben oor allen Singen guerfi in einer Äritifber reinen ©ernunft auSgemadpt werben müffe, mithin ift er «et:bunben, entweber gu geftchen, baff meine ©runbfälge ber Äritif Irichtig ftnb, ober ihre Ungültigkeit gu beweifen. Sa ich aber ifchon gum ©orauS felje, baft, fo unbeforgt er ftch nud; bi§h et !auf bie ©ewifheit feiner ©runbfäfse octlaffcn hat, bennod), ba e§auf eine jtrenge ^Probe ankommt, er in beut gangen Umfange berSfRetaphbftf auch nicht einen cingigcn auffinben werbe, mit bem etbreijt auftreten könne, fo will ich ihm bie oortheilhaftc ©ebingung