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3 (1838) Immanuel Kant's kleinere metaphysische Schriften
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282 fProtcgomcna ju jober Eünfttgcit DJfctapf>i;fxfc\

g)t)dnomcticn gebadet xmb gehört jur ©innenwelt. SBir wollen einSSeifptcl oont ^Begriffe beS l;od;fien SBcfenS f;crnebnten.

©er b ei fti f d; c S3egrtff ijt ein ganj reiner SSernunftbegriff,welcher aber nur ein ©ing, baS alle SRcaUtat enthalt, oorfiettt,ot;ne bereit eine einzige beflimmeit ju fomten, weil baju baS 33ci-.fpiel auS ber ©innenweit entlehnt werben müßte, in welchem gatteid; eS immer nur mit einem ©egenjianbe ber ©innc, nicht abermit etwas ganj Ungteid;artigem, waS gar nidf)t ein ©egenfianb ber©inne fein fann, ju tl)un l)aben würbe, ©enn id; wrfrbe i£)mj. S5. SScrftanb beilegen; icb ^abe aber gar feinen ^Begriff uoneinem SSerftanbe, als bem, ber fo ijt, wie bet mcinige, narnlid; ein t

foldjer, bem bureb ©inne UCnfcbauungen muffen gegeben werben unbbet ficb bamit bcfcfydfligt, fte unter Siegeln ber ©inbeit beS 83c;wufjtfeinS ju bringen.-Uber alSbemt würben bie ©erneute meines i«Begriffs immer in ber ©tfebeinung liegen; id) würbe aber ebenbureb bie Unjulänglicbfeit ber ©tfd;einungen genottjigt, über biefelben |

binau§, jum ^Begriffe eines SSBefenS ju geben, waS gar nicht oon '

©rfd;einungen abhängig, ober bamit, atS SBebingungen feiner 5Bc= |

fHmmung, oerflochten ijt. ©onbere ich aber ben SBerjtanb oon ber©innlid;feit ab, um einen reinen SBerjtanb ju höben; fo bleibtnichts, als bie blofc §orm beS ©enfenS ohne 2lnfd;auung übrig,wobureb allein id; nichts SSejiintmteS, alfo feinen ©egenftanb eofennen fann. Sch müßte mir ju bem ©nbe einen anberen SJer-- |franb benfen, ber bie ©egenjtänbc anfebaute, wooon ich aber nid;tben minbejten SBegriff l;abe, weit ber menfcblicbe btScurfto ift unbnur bureb allgemeine ^Begriffe erfennen fann. ©ben baS wiberfäl;rtmir auch, wenn ich bem haften SBefeit einen SBilten beilege. j

©enn id) höbe biefen SBcgriff nur, tnbent id; il;n auS meiner inne; j

ren ©rfal;rung jiel;e, babei aber 2Cbl;ängigfeit meiner 3ufriebenl;cit !

oon ©egenftänben, beten ©jcijtenj wir bebürfen, unb alfo ©intilid;=feit jum ©runbe liegt, welches bem reinen ^Begriffe beS bochft enSßefenS gänzlich wiberfprid)t.

©ie ©inwürfe beS ^mme wiber beit ©eiSrnuS ftnb fd;wad;, j

unb treffen niemals etwas mel;r, als bie ä3emeiStl;ümer, niemals |