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«Prolegomcna 511 jcbct funftigen 9 )?ctaph»f<f-
bie (Erfahrung jwar, waS toafci, unb wie eS fei, niemals aber, bafje§ nofljwicnbigcr SBeifc fo unb nid;t anbcrS fein muffe. ‘2fIfo Faunfie bie Sftatur bev Singe an fiel) felbft niemals lehren.
§• 15 -
9hm finb wir gleichwohl wirtlich im SSefifee einet reinen 9?<uturwiffenfehaft, bie a priori nnb mit aller berjentgen 9lothwenbig;Fett, weldjc ju apobiftifcl;en Sähen erforberlid) ift, ©tfefee oovträgt,unter betten bie Statur fleht. 3d) barf l)icr nur biejenige fPropä:beutif ber Staturlchrc, bie unter bem Sitel ber allgemeinen Statur:roiffenfdjaft oor aller fPhpfiF, (bie auf empirifche fPrincipien gegrün-bet ift,) »orl;ergcl)t, jum Beugen rufen. Sarin ftnbct man $Dtatl)C:ntaliF, angewanbt auf @rfd)eimtngcn, aud) bloS biScurftoe @ritnbfd()c(auS Gegriffen), wcldjc ben philofophifchen $l;cil bet reinen Statut:evFenntnif? auSmachen. Allein eS ift bod) aud) SJiandjeS in i()v,waS nicht ganj rein unb non ©rfatjrungSquellen unabhängig ijl:als ber Sßcgriff ber ©ewegung, ber Unburd)bringlicl)Fcit,(worauf ber empirifche ©egriff ber 9)?aterie beruht,) ber rdg-beit u. a. in., welche e§ oerhinbern, baß fie nid)t ganj reineStaturwiffcnfchaft beiden fann; jttbem gcl)t fie nur auf bie ©egen-ftänbe äußerer «Sinne, alfo gibt fie Fein ©eifpiel oon einer allgc:meinen Staturwiffcnfdjaft in ftrenger ©ebcutung, benn bie muß btcStatut überhaupt, fie mag ben ©egenftanb äußerer Sinne ober benbeS inneren Sinnes, (ben ©egenftanb ber fPbbfiF fowohl, als fPfpdjo:logic,) betreffen, unter allgemeine ©efe^e bringen. (ES finbert fiel)aber unter ben ©runbfäßen jener allgemeinen fPhpftF etliche, biewirtlich bie tlllgemeinheit haben, bie wir oerlangen, als ber Safc:baß bie Subftanj bleibt unb beljarrt, baß ttlleS, waS ge-fchiel)t, jeberjeit burd) eine Urfache nad; beftänbigen @efe(jenoorl)er bcflimmt fei u. f. w. Siefe finb wirflid) allgemeine■Jlaturgefebe, bie obllig a priori bejlel)en. (ES gibt alfo in bevSElmt eine reine 9laturwiffenfchaft, unb nun ift bie ff rage: wieift fie möglich?