184 sprolegomctta ju jcbcc künftigen SftctapbPftf-
üernid;tet bat. ©ogar ftttb bie 33crfud;c, eine folcbe SDßiffenfd;aft : ju©tanbe ju bringen, ohne Zweifel bie erfte Urfacbe beS fo früh entflanbe-nen ©fepticiSmuS gewefen, einer ©cnfungSart, barin bie SSernunftfo gewalttätig gegen fiel) fetbfi »erführt, baff biefe niemals, als in»eiliger SScrjweiflung an SSefricbigung in 3ln|'el)ung ihrer widrig-,ften Tlbftcbten batte entfielen fönticn. £)enn lange »orl;er, eheman bie 9latur metbobifcb ju befragen anftng, befrug man bloSfeine abgefonbertc SSernunft, bie burd; gemeine Erfahrung in gewif;fer SKaafie fcfion geübt mar; »eilVernunft unS boeb immer gegen:würtig ift, 9faturgefehe aber gemeiniglich mübfarn aufgefuefjt wer;ben muffen; unb fo fd)wamm s Dt e tap ln; ft f oben auf, wie ©d;aum,boeb fo, baft, fo wie ber, ben man gefdwpft batte, jergirtg, ftcbfogleid; ein anberer auf ber S3berflad;e jeigte, ben immer (Einigebegierig auffammelten, wobei 3lnbere, anftatt in ber SSiefe bie Ur=facbe biefer (Erfcbeinung ju fud;en, ftcb bamit weife bünften, bajjfie bie »ergebticbe SSJlübe ber (Erfieren belachten.
£)aS Söefenflicbe unb Unterfcbeibenbe ber reinen matbematbfeben (Srfenntnifi »on aller anberen (Erfenntnif? a priori ift, bafifie burcbauS nicht auS Gegriffen, fonbern jeberjeit nur burdf)bie (Eonffruction ber ©egriffe (Sfritif ©. 713) f) oor ftd; gebenmuff. £>a fie alfo in ihren ©üben über ben ©egriff ju bemjeni--gen, waS bie i£;m correfponbircnbe 3lnfd;auung enthalt, l;inauSgebenntufi; fo fönnen unb fotlcn ihre ©ä|e auch niemals bureb skrglie--berung ber ©egriffe b. i. analptifcb entfpringen, unb ftnb baf)erinSgefammt fyntbetifeb.
S<h fantt aber nicht umhin, ben 9lacbtbeil ju bemerfen, benbie SScrnacbläffigung biefer fonj! leichten unb unbebeutenb febeinemben ©eobaebtung ber gMjilofo^tjie jugegogen bat. Quitte, als erben eines fPbilofopben würbigen ©eruf fühlte, feine ©liefe auf baSganje gelb ber reinen (Erfenntnifj a priori ju werfen, in weld;emftcb ber ntenfcblid;e SSerffanb fo große ©efthungen anmaßt, febnittunbebadjtfamer Söeife eine ganje unb jwar bie erbeblid;fte fProoinj
f) ©. 58b. II. b. Dort. MuSg. <S. 539-