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3 (1838) Immanuel Kant's kleinere metaphysische Schriften
Entstehung
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177
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fProlegomemt ju jeber fünft. SSominncttmg. §.2. 177

bcr cntpirifdjcn fPft;d;ologie auSmacht, bei il;r jum ©runbe liegen,©ie ifl atfo Srfenntnijj a priori, ober au§ reinem SScrftanbe unbreiner SSernunft.

hierin aber mürbe fte nichts UnterfcheibenbeS oon ber reinenSDlathematiE fjaben; fte wirb alfo reine philofophtfche ©r =lenntnifj Reißen muffen; wegen ber S3ebeutung biefeS TluSbrudSaber beziehe icf> mict) auf dtritif ber reinen SSernunft [1. 2lu§g.]©. 712 u. f. f), wo bcr Unterfchieb biefer jwei Wirten be§ S3ei-.nunftgebrauchS einleuchtenb unb gnugtfjuenb iji bargefiellt worben.©o öiel oon ben Quellen ber metapl;i)fifd)en Srfenntnifj.

§. 2 .

85 en ber Srfenntnijjart, bic allein metupbofifcb beißen fann.

a)

SSon bent ttnfcrfcfjiebe fontbetifeber unb analpttfcber llrtbeile überhaupt.

Sltetaphbfifche ©rfenntnip muf lauter Urteile a priori ent;halten, baS erforbert baS Sigenthütnliche ihrer SUtellen. AlleinUrtheile mögen nun einen Urfprung t;aben, welchen fte wollen, oberauch ihrer logifchen §orm nad) befchaffen fein, wie fte wollen, fogibt eS hoch einen Unterfchieb berfelben bent Inhalte na<h, »ermögebe|fen fte entweber blo§ erläuternb finb unb jum Snhalte berßrfenntnijj nichts ^injut^un, ober erweiternb, unb bie gegebeneßrfenntnif üergröftern; bie erfteren werben analptifche, bie jweitenf^nthetifche Urtheile genannt werben fönnen.

3lnalptifche Urtheile fagen im fPrdbicate nichts, als baS, waSint ^Begriffe beS ©ubjectS fdjon wirfltd), obgleich nicht fo llar unbmit gleichem 33ewufitfein gebacht war. SBenn ich fage: aUe dlöriperfinb auSgebehnt, fo habe ich meinen SSegriff uom Körper nicht intjföinbeften erweitert, fonbern ihn nur aufgelöji, inbem bie 2luS=behnung oon jenem SSegriffe fdhon oor bem Urtheile, obgleich nichtauSbrüdlich gefagt, bennod) wirklich gebacht war; baS Urtheil ifi

t) ©. 35b. H- b. Perl, 2(u$g, <3. 539 ff.ütant f. SB. HI.

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