168 spvolcgomeiia ju jeber tüttftigeti fSfctapßpftf.
ißn in ißrem ©cßooße erzeugt jußaben, auf, i£;m SKcbc mit» Antwortju geben, mit welcßem Stecfyte fte fteß benft: baß etwas» fo ßcfcßaßenfein fönnc, baß, wenn cS gefegt iß, babureß aueß etwas 3Cnbere§notßwcnbig gefe|t werben muffe; beim baS fagt ber 33egriff berUrfacße. (Sr bewies unwiberfpreeßließ: baß e§ ber SSernunft gänjlicßunmoglid; fei, a priori unb auS Gegriffen eine fotcl;e SSevbinbtutgju benfen, beim biefe enthalt Sftotßwenbigfeit; eS iß aber gar nießtabjufeßett, wie barum, weil (StwaS iß, etwas AnbereS notßwcnbigerSBcifc and; fein muffe, unb wie fiel) alfo ber SScgriff non einerfolcßen SSerfnüpfung a priori einfüßren (affe. JjpierauS fcßloß er,baß bie SSernunft fteß mit biefem Segriffe ganj unb gar betrüge,baß fte ißn fälfeßtieß für tßr eigen Äitib ßalte, ba er boeß nibßtSAnbereS, als ein SJaßarb ber (SinbitbungSfraft fei, bie, bureß (St»faßrung befeßwängert, gewiße SSorßellungen unter baS ®efc£ ber2fffociation gebraeßt ßat unb eine barauS entfpringenbe fubjectioeSTiotßwenbigfeit b. i. ©ewoßnßeit für eine objcctioe auS (Sinftcßtunterfdßiebt. hieraus feßloß er: bie SSernunft ßabe gar fein SSer»mögen, folcße SSerfnüpfungen, aud; felbß nur im Allgemeinen, jubenfen, weit ißre SSegriffe alSbettn blofe (Srbicßtungen fein würben,unb alle ißre oorgeblicß a priori beßeßenben (Srfenntniße wären nicßtS,als falfcß gcßcmpelte gemeine (Srfaßrungen, welcßeS eben fo oiel fagt,als eS gäbe überall feine fßfetapßpfif unb fönne aueß feine geben *).
©o übereilt unb unrießtig aud; feine Folgerung war, fo warfte boeß wettigßenS auf Unterfucßung gegrünbet, unb biefe Unter»fujßung war eS woßt wertß, baß fteß bie guten Äopfc feiner Beit
*) ©teicßiooßt nannte .pume eben biefe jerftorcnfcc tpßiiofopßic fetbft Wc-tapßnftE, urib (egte ißt einen ßoßen Sfficrtß bei. „ StJetapßofif unb SMorat,fagt er (SGetfucßc 4. Sßcit, ©. 214, beutfeße Ueberf.), ftnb bie tuießtigfienStocige ber SOBiffcnfcßaft; äRatßcmatif nnb Statunoiffcnfcßaft ftnb nießt ßatbfo riet toertß." ©er feßarffinnige SStann faß aber ßier btoö auf ben negattoenbluffen, ben bie Mäßigung ber übertriebenen Xitfptücßc ber fpccutatiocn SSer»nuttft ßaben würbe, um fo Biet enbtofe unb serfoigenbe ©trcitigEeifcn, biebaS äRcnfeßcngcfcßtecßt oetmitten, gdnjtüß aufjußeben; aber er Bcrior barübetben pofitioen ©eßaben aus ben 2Cugcn, ber baraub entfpringt, wenn betSSernunft bie toießtigffen tCuSftcßten genommen tBerbcn, naeß bcneit attetn ftebem Sitten bat! ßöcßfte 3iet alter feiner SScftrcbungcn auSftcefcn bann.