ßö 2rüume eines ©cißcrfehcrS, erläutert
baburd) fclbfl getroffen ju »»erben, Saf>er würbe ich einen ßrengenS?e»»ei3 »erlangen, um baSjenige ungereimt ju ftnben, was bicSchullehrer fagten: meine Seele tfl ganj im ganzen .Ütörpcrunb ganj in jebem feiner 5£l;etle. 25er gefunbe SSerftanbbemerft oft bie 2öaf)rl)cit eher, als er bic ©rünbe einfict)t, baburd)«r fie beweifen ober erläutern fant», 25er (Sinwurf würbe mid) auchnirfjt gättjlid) irre mad)en, »»emt man fagte, baß id) auf fotd)eArtbie Seele auSgcbeßnt unb burd) ben ganjeit Körper »erbreitet ge;bäd)te, fo ohngefäßr, wie fic ben Äinbern in ber gemalten 2Bettabgebilbet wirb, £5cnn id) »»ürbc biefe §inberniß baburd) weg;räumen, bafj ich bemerfte: bie unmittelbare ©egemuart in einemganzen Siautne beweife nur eine Sphäre ber äußeren SBirffamfeif,aber nicht eine 83iell)eit innerer Sljeile, »nitl;in aud) feine AuS=beßnung ober gigur, als weld)c nur Statt finben, »»enn in einem2Bcfcn für fiel) allein gefegt ein 9iaum ift, b. i, 5£()cile anju;treffen finb, bie ftd) außerhalb einanber beftnben, ©nblid) »vürbeid) entweber biefcS SGSenigc »on ber geifiigen @igenfd)aft meinerSeele wißen, ober, »»enn man c§ nicht cmwilligte, auch gufriebenfein, baoon gar nichts ju wiffen.
Söolltc man biefen ©ebanfen bie Unbegreiflidhfeit, ober, welchesbei ben SDtcißcn für einerlei gilt, ißre Unmöglichkeit »orrüden, fofonntc id) eS aud) gefd)el)en taffen, AlSbenn »»ürbc id) mich juben güßen biefec 2Beifen nicberlaffen, um fic alfo reben ju hören,25ic Seele bcS Sßenfchcn hat ihren Sil) im ©el)irne, unb ein umbefd)reiblid) kleiner 95lal) in bemfelben iß il)r Aufenthalt *). SDafelbß
*) S)Jat» f;at fficifptelc »on SSctlcgungcn, baburd) (in guter Sfjeit beS®el)ivn$ »erlorcn »»erben, »hnc ba(j eS bem SOicnfchen baS Sieben ober bie©ebanfen gefettet hat. Stach ber gemeinen SSorftettung, bie ich hier anführe,mürbe ein tttomuS bcffelben haben bürfen entführt ober mi£ ber Steife gerücttwerben, um in einem tCugenWicf ben SEcnßhcn ju ctitfeelen. SDic herrfchenbcMeinung, ber Seele einen fpiag im ©ehirnc anjutvetfen, fefjctnt hauptfachlichihren llrfprung barin ,u haben, baß man bei frarfem Slachfinncn bcutlkhfühlt, bafi bie ©el)irnner»en angeffrengt »»erben. Allein wenn biefer Schlufirichtig märe, fo mürbe et auch noch anberc Oerter ber Seele bemeifen. Snber SBangigtcit ober ber greubc feheint bie ©myfinbung ihren Sif; tm .perjcuj« haben, S3ielc Jtjfecten, fa bie mchrcßcu äußern ihre -panptftarfc im