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4 (1838) Immanuel Kant's Grundlegung zur Metaphysik der Sitten, Kritik der praktischen Vernunft : nebst den Abhandlungen zur Philosophie der Geschichte
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321
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fPfeilofopfeic bcr ©cfcfeichte, SUjeil 1 . 321

Srübcr bcr höheren (Stufe lieben- un§ baljer gewifj mehr, als wirfte fucl;cn unb lieben fonnten; benn fic fel;en unferen Snflanb flärer unb fte ergebet: an unS uieUeidjt il;reS ©lüdS 5£l;cilncl;tner.@S läjjt fiel) nicht wohl »orftcllen: baff ber fünfttge 3uftanb bemjefeigen fo ganj unmittheilbar fein füllte, als baS SEfeicr t>ott SOfcnfdjengern glauben möchte; fo fcheint ohne höhere Einleitung bie Spracheunb erftc SBiffenfchaft unerklärlich. 2lud> in fpäteren feiten ftnbbie größten SBirfungen auf ber (Erbe burd; unerklärliche Umftänbeentjtanben, felbft .Kranfheiten waren oft SBerfjcuge baju, wennbaS £>rgan für ben gewöhnlichen .Kreis beS ©rbcnlebettS unbrauchbargeworben; fo, baff eS natürlich fefeeint, baft bie innere rajllofe Äraft»icUeicht ©inbrüde empfange, beren eine ungeftörte £)rganifatiotinicht fähig war. Socfe foll bcr Üftenfd) ftch nicht in feinen fünf*tigen Suffanb hinein fchauen, fonbern ftch hinein glauben." (SBieaber, wenn er einmal glaubt, baff er ftch hinein fchauen fönne,fann man ihm »erwehren, baft er nicht bisweilen uott biefem 85er*mögen ©ebraud) ju machen fud;e?)So oiel ift gewift, baftin jeber feiner Kräfte eine Unenblicfefeit liegt; auch bie .Kräfte beSSBeltallS feheinen in ber Seele »erborgen, unb fte bebarf nur einerJDrganifation, ober einer Sleihe »on Srganifationen, biefe in S£=tigfeit unb Ucbung fefeen ju bürfen. Sßie alfo bie SSlume baftanb, unb in aufgerid;teter ©eftalt baS Steich ber unter*irbifefeen noch unbelebten Schöpfung fchloji, fo fleht über allenjur ©rbe ©ebüdten (5£biercn) ber SRenfcfe wieber aufrecht ba.ÜRit erhabenem Solid unb aufgehobenen .Spänben fleht er ba, alsein Sohn beS IpaufeS, ben 9luf feines SSaterS erwartenb."

Sie Sbee unb @nbabfid;t biefeS erfien SEheilS (eines, wie eSbcr 3lnfct;ein gibt, auf uiele 33änbe angelegten SBerfS) befleht ingolgenbcm. ©S foll mit SSermeibung aller metaphtyftfehen Unter*fucl)ungen bie geiflige Sftatur ber menfchlicfecn Seele, ihre Soeharrlidjfeit unb Sortfdferitte in ber 33ollfommenheit, auS ber Analogiemit ben Slaturbilbungen ber SRaterie, oornehmlid; in ihrer SDrga*nifation, bewiefen werben. 3u biefem 33ef)uf werben geiflige .Kräfte,ju welchen SOtaterie nur ben JBaujeug auSmacht, ein gcwijfeSÄant f. SB. IV. 2 t