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4 (1838) Immanuel Kant's Grundlegung zur Metaphysik der Sitten, Kritik der praktischen Vernunft : nebst den Abhandlungen zur Philosophie der Geschichte
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Sttetbobcnlcbre ber reinen ptaWfcben Vernunft. 285

freiet .Ipattblungen begleitenden 33efd;aftigung unb glcicl)fam juv Sc*ir>o()nI)eit ju machen, unb fie 51 t febdrfen, inbent man uorcvft fragt:ob bie §anbtung objcctit bem moratifd;cn ©efetje, unb wcld;cm,gemdfs fei? wobei man beim bie 2 tufmcrffamfeit auf dasjenige©efeij, weld;eS bto§ einen ©runb jur X$erbinbtid;feit an bie .Ipanbgibt, ton bem unterfd;eibet, weicbeg in ber Sfyat terbinbenb ift(leges obligandi a legibus obligantibus), (roie j. 33. baä ©efeßdemjenigen, wa§ ba§ ffiebürfnijj ber 5Kenfd;cn im©egcnfat'c beffen,wa§ ba§ 3i ed)t berfelben ton mir forbert, woton ba§ 2e(|tcrcwefentlid;e, baS ©rflere aber nur aufjerwefcntlid;e fpflid;ten torfebreibt,)unb fo terfd;iebene Pflichten, bie in einer Cjbanblung jufammensfomtnen, unterfd;eiben le(;rt. Ser anbere kirnet, worauf bie 2fufsmerffamfeit gerichtet werben muff, ift bie gragc: ob bie .ipanblungaud; (fubjectio) um bc§ moratifeben ©efc^cS willen gefd;el;en,unb alfe fte nicl;t allein fittlicbe Siicbtigfeit, al§ Sljat, fonbern aud;fittlid;en 2 Bert(;, al§ ©eftnnung, il)ret SUartme nad; tjabe? 9hm ijtfein ^weifet, baff btefe Ucbung unb ba§ Sewufitfein einer darausentfpringenben ßuttur unferer bloS über baS fPraftifebc urtt;cilcnbc\tVernunft ein gewiffeg Sntcrcffe, felbft am ©efe^e berfelben, mithinan fittltcl) guten ^anblungcn natb unb nad; berberbringen m i,jy c .Senn wir gewinnen enbtid; baS lieb, beffen ^Betrachtung un§ beiterweiterten ©ebraueb unferer ©rfenntnijjfrdftc empfinden lafjt, weld;cntorncl;mlid; dasjenige befbrbert, worin wir moralifebe 9 hd;tigfcitantreffen; weil fiel; bie Vernunft in einer foleben Srbnung ber Singemit il;rem SSeruiogen, a priori nach fPrincipten ju beftimmen, waSgefdbel;en feil,'allein gut finden fann. ©ewinnt bod; ein 9?atur;beobachten ©egenjtdnbe, bie feinen ©innen 2 lnfang§ anftofiig finb,endlich lieb, wenn er bie grofje 3 wecfmdfiigfeit ihrer Srgani|ationdaran entbeeft, unb fo feine SSernunft an ihrer ^Betrachtung weibet,unb öeibnifj brachte ein Snfect, welches er burd;S Sltifroffop forg^faltig betrachtet batte, febonenb wieberum auf fein Statt jurücf, weiter ftcb burd) feinen 2 (nblicf belehrt gefunden unb ton it;m gteidjfameine 3Bol;ltf;at genoffen b<ttte.

2lbcr biefe 33cfd;dftigung ber Urtl;eil§f raft, weld;e un§ unfere