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4 (1838) Immanuel Kant's Grundlegung zur Metaphysik der Sitten, Kritik der praktischen Vernunft : nebst den Abhandlungen zur Philosophie der Geschichte
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CD?etl;oben(chte bei- reinen praE'tifchcn Sßcrnunft. 283

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©ut im SDtenfchen, gar nid;t (Statt ftnben fattn. Siefe SBegrijfenun, wenn fic fubjeetto praftifd^ werben füllen, muffen nid;t beiben objectmen ©efefjen ber (Sittlichkeit fielen bleiben, um fic jubewunbern unb in 33ejiel;ung auf bie 9)?cnfd;heit hod;jufd;a(jcn, fon;bern il;re Sßorfiellung in Sielation auf ben ,3Rcnfd;en unb auf feinSnbmibuum betrachten; ba beim jenes ©efefj in einer jwat l;öchftad;fungSwürbigen, aber nid)t fo gefälligen ©eftalt erfd;eint, alS übeS ju bem Elemente gebart, baran er natürlicher SSBeife gewohnt ift,fonbern wie cS ihn nötl;igt, biefeS oft nicht ol;ne ©elbflocrleugnungju »erlaßen, unb fid; in ein b&bcreS ju begeben, barin er ftch mitunaufl;6rlid;er SBeforgniß beS SRucEfaXIS nur mit SOtübe erhalten fatm.SDiit einem SBorte, ba§ moralifd;e ©efefj »erlangt ^Befolgung auSPflicht, nicht auS Söorlicbe, bie man gar nicht »orauSfcljen kannunb füll.

Saßt uns nun im SBeifpiele fel)cn, ob in ber SSorftellung einer

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fpanblung als eblet unb großmütiger ^anblung mehr fubjectwbewegenbe .Kraft einet Sriebfeber liege, alS wenn biefe bloS alSPflicht in SBerhaltniß auf baS ernfte moralifche ©efelj »orgcftellt wirb.Sie ^anblung, ba Sentanb mit ber größten ©efahr beS HebenSHeute auS bem ©chiffbrucbe ju retten fitcht, wenn er juleljt habetfelbft fein Heben cinbüßt, wirb jwat einerfeitS jur Pflicht, anberer;feitS aber unb größtenteils auch für »crbienjtlicbe ibanblung ange;rechnet, aber unfere .*£>ocbfd;ä(sung berfelbcn wirb gar fchr butd; benSBegriff »on Pflicht gegen fiel; felbft, .welche l;icr etwas Ab;hruch ju leiben fcheint, gefd)wäd;t. Entfd;cibenbcr ift bie groß;müthige Aufopferung feines HebenS jur Erhaltung beS SSaterlanbeS,unb hoch, ob eS auch fo üollfommen SPflicht fei, fid; »on felbft unbunbefohlcn biefer Abfid;t ju weihen, barübet bleibt einiger ©krupclübrig, unb bie Ipanblung l;ut nicht bie ganje .Kraft eines SJtufterSunb Antriebes jur 9tad;al;mung in fid;. 5jt eS aber unerläßlichespflid;t, beten Uebertretung baS moralifche ©efef; an fid; unb ol;ne9tücfftd)t auf SÖtenfchenwohl »erlebt unb beffen Heiligkeit glcichfammit güßen tritt, (bergleichen Pflichten man Pflichten gegen ©ottju nennen pflegt, weil wir unS in ihm baS Sbeal ber Heiligkeit in