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4 (1838) Immanuel Kant's Grundlegung zur Metaphysik der Sitten, Kritik der praktischen Vernunft : nebst den Abhandlungen zur Philosophie der Geschichte
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26!) Keitif bet praftifdjen ffiernunft. I. 5üf). II. 33. II. äpptff.

weit bie Kategorien im reinen SSerfianbe unabhängig unb üor alterttnfchauung, lebigtich «15 bcm SScrmogen ju benfen ihren ©ifj unbUrfprung h«bcn, unb fte immer nur ein Öbjcct überhaupt bebeuten,auf »etd;e ttrt eg un§ auch immer gegeben werben mag.Stun ift ben Kategorien, fofern fte auf jene Sbeen angewanbt »erbenfeilen, jwar fein £>bject in ber 2tnfd)auung ju geben mögtid); egiff ihnen aber hoch, bafj ein fotcheg »irflid) fei, mithin bieKategorie, al§ eine btofe ©ebanfenform, hier nicht leer fei, fonbernfficbeutung habe, burch ein Object, »cld)eg bie praftifche SSernunftim ^Begriffe be§ hobibfien ©ut§ ungejweifett barbietet, bie SKealitätber SSegriffe, bie jum Set;uf ber SDtöglichfeit beg höcbften ©utggehören, hinreichenb gefiebert, ohne gIeid;»ohl burd) biefen 3u»adj)Sbie minbefte ©Weiterung beg ©rfenntniffeg nach theoretifchcn ©runb-.fäfeen ju bewirten.

SSenn nächfibem biefe Sbeen üon ©ott, einer intelligiblen Sffielt(bem Reiche ©otteS) unb ber Unfberbticfjfeit burch ^räbicate beftimmt»erben, bie üon unferer eigenen Statur hergenommen finb, fo barfman biefe SSeftimmung »eher alg SSerfinntichung jener reinenSSernunftibeen (tfnthropomorphiömen), noch alg überfchwenglidjeg©rfenntnifs itberfinnlicher ©egenfränbe anfehen; benn biefe fPr«--bicate finb feine anberen, alg SSerftanb unb SBilte, unb j»ar fbim SSerhältniffe gegen einanber betrachtet, alg fte tm moratifdjen©efefee gebad;t »erben muffen, atfo nur, fo »eit üon ihnen einreiner praftifchcr ©ebraudh gemacht »irb. SSon altem Uebrigen,wag biefen Gegriffen pfpchologifcb anhängt, b. i. fofern wir biefeunfere Vermögen in ihrer Ausübung empirifch beobachten, (j. 35.bafj ber SSerfianb beg SÖtenfchcn bigeurfto ift, feine 33orftcttungenatfo ©ebanfen, nicht tfnfchauungen finb, bafi biefe in ber Seit aufeinanber folgen, bafj fein SBille immer mit einer ttbhängigfeit berBufriebenheit üon ber ©riftenj feineg ©egenftanbeg behaftet ift u.f.w.,»clchcg im höd)ften SBefen fo nicht fein fann,) »irb atgbcnn abfirahirt,unb fo bleibt üon ben ^Begriffen, burch bie wir ung ein reinegSSerftanbegwefen benfen, nicf)tg mehr übrig, a(5 gerabc jur fOtöglichfeit