SSon b. SEriebfebern b. r. pr.SSernunft. (33elcud;tung 218
mujj, wobei nun alle btd SBibctfprüche gegen bie SSegviffc feinerUttenblid;f'eit unb Unabhängigkeit unoetmciblich eintreten muffen,hingegen ift eS unS ganj leicht, bie SSejtimmung ber göttlichengüftenj, alS unabhängig bon allen äeitbebingungen, jum Unterfchtcbeoon ber eines SBefenS ber ©innenweit, als bie (Sjrijtenj einesSBefenS an fiel) felbft, oon ber eines SingeS in ber <Srfd>ci=innig ju unterfd; eiben. Sal)cr, wenn man jene Sbealität ber Seitunb beS 9iaumS nicht annimmt, nur allein ber ©pinojiSmuSübrig bleibt, in welchem 9faum unb Beit wefentliche 33eflimmungenbcS UrwcfenS felbft finb, bie oon ihm abhängigen Singe aber, (alfoauch wir felbft) nicht ©ubftanjen, fonbern bloS ihm inhärirenbetlccibenjen finb; weil, wenn biefe Singe bloS als feine Sßirfungenin ber 3eit ejcijtiren, welche bie S3ebingung ihrer (Spiftenj an fiel;wäre, aud; bie 4?anblungen biefer SBefen bloS feine ^banblungen feinmüßten, bie er irgenbwo unb irgenbmann auSübte. Sal;et fchliefstber ©pinojiSmuS, «uneradjtet ber Ungereimtheit feiner ©runbibec,bod; weit bünbiger, als eS nach ber ©d;öpfungStheorie gefchel;enkann, wenn bie für ©ubftanjen angenommenen unb an fid) in ber3eit etifiircnben SBefen [alS] SBirkungen einer oberfien Urfad;e,unb hoch nicht jugteid) [alS] ju ihm unb feiner .jpanblung [gehörig],fonbern für fid; als ©ubftanjen angefel;en werben.
Sie 'tluflöfung obgebad;ter ©chwierigkeit gefchiel;t, furj unbcinleuchtenb, auf folgenbe ‘iCrt: wenn bie (Stiftenj in ber Beit eineblofe finnlid;e SSorjteUungSart ber benlenbcn SBefen in ber SBelt ift,folglich fie, als Singe an [ich felbft, nid;t angeht; fo ift bie Scho*--pfutig biefer SBefen eine Schöpfung bet Singe an fich felbft; weilber SBegrtff einer ©chöpfung nicht ju ber finnlid;en SSorjtellungSartber ©jiftenj unb jur (Saufalität gehört, fonbern nur auf Stoumenenbejogen werben kann. folglich, wenn ich oon SBefen in ber ©innemweit fage: fie finb erfdjaffen; fo betrad;te ich fie fofern alS Stoumcnen.Sowie eS alfo ein SBiberfprud; wäre, jufagen: ©ott fei ein ©d;öpferDon 6rfd;einungen, fo ift eS auch ein SBiberfpruch, ju fagen: er fei,als Schöpfer, Urfache ber .(jDanblungcn \ n ©innenweit, mithinals (Srfd;cinungen, wenn er gleich Urfad;e beS SafcinS ber hanbeln--