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4 (1838) Immanuel Kant's Grundlegung zur Metaphysik der Sitten, Kritik der praktischen Vernunft : nebst den Abhandlungen zur Philosophie der Geschichte
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206 Äritif ber prafttfehen SSernunft. I. Sf). I. S5. III.

praftifchen ©ebraudje, mithin oon ©runbfdhen a priori unb nidjtoon empirtfchen ffieftimmungSgrünben auSgehenb, betrachtet wirb;fo wirb bic Sintheilung ber analptif ber reinen praftifchen S3crnunftber eines S3ernunftfchluffeS ähnlich auSfailen muffen, nämlich üomallgemeinen im £5berfahe (bem moralifd)en fPrindp), burch einetm Unterfae borgenommene ©ubfumtion möglicher #anblungcn(als guter unb bofer) unter jenen ju bem ©chlufifahe, nämlichber fubjectiöen SSiüenSbejiimmung (einem Sntcrcffe an bem praftifcf)--mogltchen ©uten unb ber barauf gegrünbeten S)ia;cime) fortgel;enb.demjenigen, ber ftd; bon ben in ber analptif borfommenben @%nhat ftberjeugen fonnen, werben folcfye 33ergleichungen SSergmigenmachen; beim fte bcranlaffen mit Stecht bie Erwartung, cS oiellcicbtbercinft bis jur ©inftcht ber (Einheit. beS ganjen reinen SSernunft:Vermögens (beS theoretifchen fowoffl, als praftifchen) bringen unballes auS einem fPrincip ableiten ju fonnen; welches baS unoer--meiblicfye ffiebürfnifj ber menfchlichen SSernunft ift, bie nur in einerboUfianbig fpfiematifchen (Einheit ihrer ©rfenntniffc bbllige 3ufvie:benl;eit finbet.

^Betrachten wir nun aber auch ben Snfjalt ber ©rfenntnijt,bie wir bon einer reinen praftifchen SSernunft, itnb burch bicfelbel;abcn fonnen, wie ihn bieanalptif berfelben barlegt, fo ft'nben ftd),bei einer merfwürbigen analogie jwifchen ihr unb ber tfjeoretifcljcn,nicht weniger merfwürbige Unterfchiebe. Sn anfefjung ber tt;core=tifd)cn f&nnte baS S3erm6gen eines reinen SSernunfter:fenntniffeS a priori burch Seifpicle auS SDBiffcnfdhaften, (beibenen man, ba fte ihre fPrincipien auf fo mancherlei art burchmethobifdhen ©ebrauch auf bic fProbc (teilen, ntdjt fo leicht, wieim gemeinen ©rfenntniffe, geheime ©eimifchung empirifcher ©rfcitnt;nijjgrftnbe ju beforgen hat,) ganj leidet unb ebtbent bewiefen werben,aber bah reine SSernunft, ohne ©eimifchung trgenb eines etnptrtfchen©cjiimmungSgrunbeS, für ftd) allein auch praftifch fei, baS muhteman aus bem gemeinten prafttfehen SSernunftgcbrauchebarthun fonnen, inbem man ben oberfien prafttfehen ©runbfal, alseinen folcbcn, bett jebc natürliche SRenfehenoernunft, als wollig a